Interner Bereich Impressum Datenschutzerklärung Kontakt Sitemap Links Mitglied werden Startseite
Über uns Call for Papers Kongresse Auszeichnungen Publikationen Meldungen unserer Mitglieder Intern Archiv English

2018

Der Kulturjournalist Rainer Hoeynck ist gestorben

Rainer Hoeynck

Foto Stefanie Endlich (Detail)

Der Kulturjournalist Rainer Hoeynck, der Jahrzentelang die Berliner Kultur begleitet hat, ist tot. r starb, wie seine Witwe mitteilte, am Freitag, im Alter von 91 Jahren. 1927 geboren, war er als Flakhelfer in den Krieg geraten. Nach kurzer sowjetischer Gefangenschaft begann er im November 1945 als einer der ersten beiden Volontäre beim frisch gegründeten Tagesspiegel eine Ausbildung, bevor er 1948 zum Rias wechselte, dem "Rundfunk im amerikanischen Sektor". Dort stieg er zum Ressortleiter Kulturkritik und Kulturpolitik auf und moderierte lange Zeit die "Langen Nächte" der Berliner Jazztagen. Darüber drehte er Kultur- und Dokumentarfilme fürs Fernsehen und veröffentlichte Bücher wie "Berlin auf den zweiten Blick". Nachdem er in Ruhestand gegangen war, übernahm Hoenck das Amt des Präsidenten der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst.

TPS, Tagesspeigel
12. August 2018

[Mehr Zu Rainer Hoeynck]

Ursula Feist ist tot

Liebe Familie Feist,

zum Tode Ihrer Mutter und Großmutter Ursula sage ich Ihnen im Namen der AICA, aber auch ganz persönlich: Wir trauern mit Ihnen. Auch uns bleibt die Erinnerung an unser langjähriges Mitglied Ursula Feist, die zusammen mit ihrem im Tode voranggegangenen Mann, unseren Verband und auch unsere Mitgliederversammlungen durch ihren kunstkritischen Sachverstand viele Jahre bereichert hat.
Ich persönlich hatte darüber hinaus ein sehr herzliches Verhältnis mit beiden Feists, mit Günter begann es schon sehr früh nach der deutschen Wende und der Erweiterung der bundesdeutschen AICA durch Kolleginnen und Kollegen der DDR, weil Günter sich schon ganz früh mit einem Band in unserer Schriftenreihe zur Kunstkkritik beteiligt hat (Band 3, Option Gegenwehr, Köln 1995). - Noch einmal: Wir trauern mit Ihnen und werden auf unserer diesjährigen Mitgliederversammlung der Gestorbenen gedenken.

Mit stillen Grüßen

Walter Vitt
Köln, 6. 3. 2018

Wassilij Iwanowitsch Rakitin

Mit über einem Jahr Verspätung haben wir vom Tod unseres Kollegen Wassilij Iwanowitsch Rakitin erfahren. Er wurde am 11. September 1939 in Moskau geboren und studierte dort an der Staatlichen Universität. Seit den 60er Jahren war er als Kritiker und Autor tätig, eine Zeitlang wohl in Italien, wo zwei seiner Bücher Chagall 1989 und Suprematisti Russi negli anni 20 1991 in Mailand erschienen sind.

1998, zum Zeitpunkt seiner Aufnahme in die AICA Deutschland, hatte er bereits die deutsche Staatsbürgerschaft und lebte in Frankfurt am Main, wo er für die Schirn Kunsthalle tätig war. Der Schwerpunkt seiner Schriften war der russischen Avant-Garde des frühen 20. Jahrhunderts gewidmet. Zu seinen wichtigen Publikationen gehört Malewitsch, Suetin, Tschaschnik. 1992 in Köln herausgegeben. Verzeichnet sind auch Tätigkeiten für das Solomon Guggenheim Museum und dem Retretti Art Center in Finnland, vielleicht im Zusammenhang mit der Ausstellung The Great Utopia, einer Wanderausstellung zwischen Frankfurt, New York und Russland, an deren Katalog er mitwirkt. In den letzten Jahren pendelte Rakitin zwischen Paris und Moskau, wo er am 24. Januar 2017 verstorben ist.

Mit stillen Grüßen

Danièle Perrier
18. August 2018