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Publikationen

Barbara Hess - Die Anfänge der documenta

Band 27
Barbara Hess
Die Anfänge der documenta
- eine „Frage der Schaufenster“?
Mit einem Nachwort von Walter Vitt
Eine Edition der deutschen AICA im Verlag Steinmeier
Köln/Deiningen 2017
ISBN 978-3-943599-62-6
Zum zweiten Mal nimmt sich diese „Schriften-Reihe“ der documenta an. Vor einem Jahrzehnt behandelte Dirk Schwarze die „Expansion der documenta-Kritik“. Der aktuelle Band beschäftigt sich mit den Anfängen dieser Kasseler Großausstellung, aus der 1967 der Kölner Kunstmarkt hervorging, der seinerseits eine Gründungswelle neuer Galerien bewirkte. Danach entstanden weltweit viele andere moderne Kunstmärkte. Barbara Hess, die über dieses Thema auch promoviert wurde, befasst sich in dem neuen Band u.a. ausführlich mit der Marktnähe der frühen documenta-Ausstellungen.

For the second time, the publication series (Schriften-Reihe) is addressing the topic of “documenta”. Ten years ago Dirk Schwarze wrote a contribution entitled “Expansion of the documenta critique”. The current volume focuses on the beginning of this extensive exhibition in Kassel out of which emerged the Cologne contemporary art fair in 1967. The art fair itself was responsible for a wave of newly-founded art galleries. As a result of this development many other modern art fairs were launched worldwide. In this new edition, Barbara Hess, who has written her dissertation on this subject, deals with the early documenta exhibitions and their proximity to the market.

Maria Männig

Hans Sedlmayrs Kunstgeschichte.
Eine kritische Studie

Böhlau Verlag, 2017, 309 S.
978-3-412-50583-7
Moderne und Mittelalter – an diesen beiden Brennpunkten im Schaffen des Kunsthistorikers Hans Sedlmayr orientiert sich diese erste Werkbiografie. Sie widmet sich der Dialektik aus „Verlust der Mitte“, seiner berühmt-berüchtigten Streitschrift gegen die moderne Kunst, und „Die Entstehung der Kathedrale“, Sedlmayrs gewichtigem Beitrag zur Gotik-Forschung. Im Fokus steht der Autor als Kulturkritiker. Aus kulturkritischen Argumentationsmustern lässt sich die paradox erscheinende Verquickung von modernen Ideen mit reaktionärem Gedankengut erklären und zugleich kritisieren. Das Buch macht klar, welchen ideologischen Implikationen die Kunsthistoriografie unterliegt und unterrichtet so über das Gemacht-Sein des Fachs Kunstgeschichte.

Lothar Romain - Kunsttexte

Lothar Romain
Kunsttexte aus den 1970er Jahren
Romains Beiträge aus dem Kulturteil des sozialdemokratischen „Vorwärts“
Mit einem Nachwort von Walter Vitt
Band 26 der Reihe „Schriften zur Kunstkritik“ / Herausgegeben von Walter Vitt
Köln/Deiningen 2017
ISBN 978-3-943599-57-2

Ehe Lothar Romain (1944 - 2005) Akademieprofessor in München und schließlich Präsident der Berliner Universität der Künste wurde, war er Kunstkritiker in Rundfunk (SWF, WDR) und Presse („Vorwärts“). In seinen Zeitungstexten aus dem Ende der 1970-er Jahre spiegeln sich die weitere Entfaltung des Kunstaufbruchs der 60er. Das sind auch die Jahre der Anerkennung von Teilen der offiziellen DDR-Kunst im Westen Deutschlands, insbesondere durch die documenta 6 (1977). Sein Stil ist sachlich, informativ, argumentativ. Seine Aussagen meiden die Lobhudeleien der Aussendungen der Kunst-Veranstalter.

Before his career as an academic professor in Munich and finally as president of the Berlin University of Arts, Lothar Romain (1944-2005) has been an art critic in radio stations (Südwestfunk, Westdeutscher Rundfunk) und press („Vorwärts“). His articles, written at the end of the 1970s, are reflections on the further development of the awakening of fine arts in the final stage of the 60s. During this time, part of the official DDR-art found its lead off in Western Germany, especially with the documenta 6 (1977). His writing style is factual, informative, argumentative. He avoids the use of adulation in media, mailing and events of the art event manager.

François Burkhardt

Auf dem Weg zu Ungewissheiten
Experimente in Architektur, Design, Kunsthandwerk und Umweltgestaltung

Das Buch versammelt ausgewählte Texte von François Burkhardt und erzählt damit die Geschichte eines kulturellen Abenteuers im Übergang von der Moderne zur Postmoderne. Berichtet wird von Erfahrungen und Tendenzen im Kulturbetrieb im Bereich von Architektur, Design und Kunsthandwerk in Frankreich, Österreich, der Tschechischen Republik, Deutschland und Italien.
Themen sind das Verhältnis von Geschichte zu Natur und den menschlichen Bedürfnissen; die Dialektik zwischen Globalisierung und Regionalismus; die Situation des Kunsthandwerks und die Aussichten für dessen Aufschwung; die Wiederentdeckung des Correalismus als Methode eines Planungsprozesses, der auf das Umweltgleichgewicht ausgerichtet ist, sowie verschiedene Interpretationen des funktionalistischen Konzepts.
Die Publikation ist in der Buchreihe der Universität für angewandte Kunst Wien „Edition Angewandte“ bei Birkhäuser Basel erschienen.

Walter Grasskamp

Das Kunstmuseum, Eine erfolgreiche Fehlkonstruktion
Darf ein Kunstmuseum Werke aus seinem Bestand verkaufen? Darf es mit Kunst Handel treiben? Sammeln, Erhalten und Forschen - das sind doch seine Kernaufgaben. Aber kann eine Institution, die unter schrumpfenden Etats zu leiden hat und mit Besucherrekorden aufwarten soll, diese Arbeit weiter leisten? In sieben Kapiteln geht Walter Grasskamp der Frage nach, wie zeitgemäß das Kunstmuseum noch ist. Er greift prominente Streitfälle der letzten Jahre auf und führt hinter die Kulissen einer ehrwürdigen Institution, die zunehmend nur noch als Ausstellungshalle wahrgenommen wird.
C. H. Beck Verlag, München 2016
ISBN 9783406688416

"Schriften zur Kunstkritik"

Die Reihe Schriften zur Kunstkritik wurde 1993 von Walter Vitt begründet und wird von ihm im Zusammenwirken mit der deutschen Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbandes AICA herausgegeben.

Jeder Band ist auf 48 Seiten begrenzt, ist sozusagen eine "Nachmittagslektüre". Die Reihe soll betont als Alternativprogramm zu den Großkatalogen einer bestimmten Ausstellungs-Praxis der Gegenwart begriffen werden.

Als Autorinnen und Autoren werden bevorzugt Mitglieder der deutschen AICA-Sektion eingeladen. Die Themenstellung entspricht dem aktuellen Diskurs in der Kunstkritik.

Besonderen Wert wird auf die Ausstattung der kleinen Hefte gelegt. Für die Umschläge konnte die Mitarbeit des Braunschweiger Malers und Kunstprofessors Lienhard von Monkiewitsch gewonnen werden. Sein Kompositions- und Konstruktionssystem "Mit Quadrat, Parallelogramm und Rechteck" eignet sich vorzüglich für eine phantasievolle Fortentwicklung des Umschlagdesigns. Es ist beabsichtigt, die Zusammenarbeit mit dem Maler fortzusetzen.

Jedes Mitglied erhält ein Exemplar als Jahresgabe. Weitere Exemplare zu bestellen bei edition@aica.de.

Detaillierte Liste der erschienenen Bände unter Schriften zur Kunstkritik



erschienene Bände

Band 27
Barbara Hess
Die Anfänge der documenta
- eine „Frage der Schaufenster“?
Mit einem Nachwort von Walter Vitt
Eine Edition der deutschen AICA im Verlag Steinmeier
Köln/Deiningen 2017
ISBN 978-3-943599-62-6
Zum zweiten Mal nimmt sich diese „Schriften-Reihe“ der documenta an. Vor einem Jahrzehnt behandelte Dirk Schwarze die „Expansion der documenta-Kritik“. Der aktuelle Band beschäftigt sich mit den Anfängen dieser Kasseler Großausstellung, aus der 1967 der Kölner Kunstmarkt hervorging, der seinerseits eine Gründungswelle neuer Galerien bewirkte. Danach entstanden weltweit viele andere moderne Kunstmärkte. Barbara Hess, die über dieses Thema auch promoviert wurde, befasst sich in dem neuen Band u.a. ausführlich mit der Marktnähe der frühen documenta-Ausstellungen.

Band 26
Lothar Romain
Kunsttexte aus den 1970er Jahren
Romains Beiträge aus dem Kulturteil des sozialdemokratischen „Vorwärts“
Mit einem Nachwort von Walter Vitt
Köln/Deiningen 2017
ISBN 978-3-943599-57-2
Ehe Lothar Romain (1944 - 2005) Akademieprofessor in München und schließlich Präsident der Berliner Universität der Künste wurde, war er Kunstkritiker in Rundfunk (SWF, WDR) und Presse („Vorwärts“). In seinen Zeitungstexten aus dem Ende der 1970-er Jahre spiegeln sich die weitere Entfaltung des Kunstaufbruchs der 60er. Das sind auch die Jahre der Anerkennung von Teilen der offiziellen DDR-Kunst im Westen Deutschlands, insbesondere durch die documenta 6 (1977). Sein Stil ist sachlich, informativ, argumentativ. Seine Aussagen meiden die Lobhudeleien der Aussendungen der Kunst-Veranstalter.

Band 25
Andreas Hüneke
Fund Gurlitt - Fall Kunstkritik
Der Nazi-Schatz - Analyse einer Berichterstattung
Köln/Deiningen 2015
ISBN 978-3-943599-42-8
Der spektakuläre Fund moderner Kunst in München im Hause von Cornelius Gurlitt und das anfangs zum Teil hilflose Reagieren, zum Teil Überreagieren in Teilen der Medien – das ist das Thema dieses Essays von Andreas Hüneke. Es ist der dritte Band, den unsere „Kunstkritische Bibliothek“ dem Potsdamer AICA-Kollegen verdankt. Sein Resümee: Es habe bei der frühen Gurlitt-Berichterstattung in vielen Fällen an Ausgewogenheit gefehlt und auch die Sachlichkeit sei oftmals „auf der Strecke“ geblieben.

Band 24
Leo Lecci
Marcel Duchamp: widersprüchlich & widersprochen
Vom vergeblichen Versuch, die Kunst scheitern zu lassen - über den Tod hinaus
Köln/Deiningen 2014
ISBN 978-3-943599-30-5
Der Genueser Kunsthistoriker Leo Lecci befasst sich vor allem mit der frühen Rezeption Duchamps. Sein Essay entstand im Auftrag des Herausgebers dieser Schriftenreihe und ist in der italienischen Urfassung noch nicht erschienen. Duchamps weitreichende Wirkung seiner Ready-mades auf die Kunstentwicklung im 20. Jahrhundert ist evident, er selber hat sie hintersinnig mit der Bemerkung "bedauert", dass sein Versuch gescheitert sei, der Kunst ein für allemal eine Ende zu bereiten.

Band 23
Paola Valenti
Nah und fern
Valori Plastici, Magischer Realismus und Neue Sachlichkeit im Licht der Kunstkritik
Köln/Deiningen 2013
ISBN 978-3-943599-18-3
Nach ihrem Essay „Klee erobert Italien" (Band 19) befasst sich die Genueser Autorin mit den Wechselbeziehungen zwischen der italienischen pittura metafisica und dem deutschen Magischen Realismus. Im Mittelpunkt steht dabei die römische Kunstzeitschrift „Valori Plastici", die von 1918 bis 1922 erschien und 15 Hefte edierte.

Band 22
Marie Luise Syring
Im Irrgarten der Kunstkritik
Eine französische Debatte in den 1990er Jahren
Köln/Deiningen 2012
ISBN 978-3-943599-06-0
In den 1990er Jahren ist in Frankreich ein ausgedehnter und hitziger Diskurs über die zeitgenössische Kunst geführt worden. Die Autorin dieses Bandes spricht von einer „Art Abrechnung". Kunstmarkt und Kritik, Museen und Sammler - so die Kritiker - hätten den Absturz der Kunst in die Belanglosigkeit quasi geadelt.

Band 21
Volker Wahl
Bauhaus - frühe Kritik
Mit vier Kritiken vom April 1919
Köln/Deiningen 2011
ISBN 978-3-939777-89-2
Der Band dokumentiert die vier frühen (1919) Stellungnahmen zur Bauhaus Konzeption von Walter Gropius. Die Beiträge von Adolf Behne, Paul Klopfer, Max Osborn und Walter Müller-Wulckow fehlen in Hans M. Winglers umfassendem Bauhaus-Buch von 1962. Sie sind Beispiele einer positiven Kunstkritik.

Band 20
Walter Vitt
Dexel als Kunstkritiker
Mit 4 Text-Beispielen des Malers
Köln/Deiningen 2010
ISBN 978-3-939777-72-4
Dexels aufgefächertes Schaffen in den Jahren zwischen 1912 und 1933 galt nicht nur der Malerei, der Reklame, der Lichtkunst, der Verkehrsgestaltung und dem Kuratieren von Ausstellungen, sondern auch der Kunstkritik.

Band 19
Paola Valenti
Klee erobert Italien
Italiens Kunstkritik über den Bilder-Zauberer
Köln/Deiningen 2009
ISBN 978-3-939777-49-6
Der eigenständige Charakter von Klees Kunst blieb in den 1920er und 1930er Jahren der italienischen Kunstkritik weitgehend verborgen. Erst im kriegszerstörten Europa nach 1945, wurde es als „alternative Welt, an die man sich klammern kann" (Valenti) anerkannt.

Band 18
Klaus Honnef
Kunstkritik heute.
Texte zwischen Wertung und Werbung
Köln/Deiningen 2008
ISBN978-3-939777-39-7
Der Verfasser beschäftigt sich nach „Wege der Kunstkritik" (Band 8 / 1999) jetzt mit dem aktuellen „Zustand" kunstkritischer Tätigkeit. Er kommt zu dem Schluss, dass die privaten Sammler in die einstige Stellung der Kunstkritik als Opinionleader der Kunst eingerückt sind. Die Kunstkritik werde nur noch von ihren Trägern gebraucht.

Band 17
Walter Vitt / Christoph Zuschlag (Hg.)
Der Fall Arno Breker
Ein Kritiker-Disput zur Schweriner Ausstellung 2006
Köln/Nördlingen 2007
ISBN-10: 3-939777-20-X; ISBN-13: 978-3-939777-20-S
Der Band dokumentiert die Diskussion, die in Köln zum Auftakt der Art Cologne 2006 in der AICA-Jahresversammlung geführt worden ist. Rudolf Conrades als Verantwortlicher für die Schweriner Breker-Ausstellung verteidigt sein Projekt. Unter den Kritikern überwiegt ablehnende Haltung bis hin zur These, dass die Kunstgeschichte ohne den Lieblingsbildhauer des "Führers" auskommt.

Band 16
Dirk Schwarze
Die Expansion der documenta-Kritik
Eine Ausstellung im Spiegel der Presse
Köln/Nördlingen 2006
ISBN-10: 3-939777-05-6; ISBN-13: 978-3-939777-05-2
Die „documenta" in Kassel hat sich in dem halben Jahrhundert ihrer Existenz von einer Kunst-Ausstellung zu einem Kuratoren-Spielfeld entwickelt. Entsprechend wandelte sich deren Behandlung durch die Kunstkritik, die sich mehr und mehr die Kuratorinnen und Kuratoren „vornahm": kritisch, polemisch, auch schon einmal rüde.

Band 15
Isgard Kracht
Franz Marc – „entartet“, aber deutsch
Kunstberichte unterm Hakenkreuz II
Nördlingen 2005
ISBN 3-936363-32-3
Nach Hünekes „Der Fall Robert Scholz“ (Band 11 der Reihe) der zweite Essay, der sich mit der Kunst-Berichterstattung im Hitler-Regime befasst. Die Autorinbelegt die lange Jahre unentschiedene Haltung hinsichtlich der Beantwortung der Frage, ob Marc denn nun „entartete“ Bilder geschaffen hat oder ein „deutscher“Künstler war.

Band 14
Wieland Schmied
Das Rätsel de Chirico - Zerstörte Legenden, korrigierte Daten, gefälschte Bilder
Köln/Nördlingen 2004
ISBN 3-936363-23-4
Der Maler Giorgio de Chirico hat sich lebenslang in Legenden und Mystifikationen eingewoben. Er glaubte auch daran. Wieland Schmied geht vielen dieser Legenden nach und versucht erfolgreich, das Rätsel de Chirico zu enträtseln.

Band 13
Walter Vitt
Palermo starb auf Kurumba
Wider die Schlampigkeiten in Kunstpublikationen
Köln/Nördlingen 2003
ISBN 3-936363-10-2
Der Verfasser beklagt die vielen biografischen und sachlichen Fehler, die in Künstler-Lexiken und Katalogen zu finden sind und durch unkritisches Abschreiben dann in der Häufigkeit ihres Aufscheinens zu "Wahrheiten" mutieren. Vitt vertraut der Verlässlichkeit lexikographischer Arbeit im Kunstbereich nicht mehr.

Band 12
Stefan Koldehoff
Meier-Graefes van Gogh
Wie Fiktionen zu Fakten werden
Köln/Nördlingen 2002
ISBN 3-936363-05-6
Bis in unsere Tage halten sich in der Kunstliteratur viele Legenden um van Gogh, wie sie dessen erster Biograf Julius Meier-Graefe in seinen Büchern "erfunden" hat. Autor und Herausgeber plädieren für einen kritischen Umgang mit vorangegangenen Kunsttexten.

Band 11
Andreas Hüneke
Der Fall Robert Scholz
Kunstberichte unterm Hakenkreuz
Köln 2001
ISBN 3-9805962-9-X
Robert Scholz war während des Hitler-Regimes Kunst-Kritiker des "Völkischen Beobachters", Leiter der Hauptstelle Bildende Kunst unter dem Rassenideologen Rosenberg und Museumsdirektor in Halle. Es ging ihm eindeutig um die "Beteiligung an der Macht", wie Andreas Hüneke urteilt. Seine Texte über Kunst folgten der NS-Ideologie - auch noch nach 1945.

Band 10
Wilfried Dörstel
Fabris kunstkritische Maximen
Der Wiedereintritt von Albrecht Fabris Kritik-Theorie
Köln 2000 ISBN 3-9805962-7-3
Albrecht Fabri sieht die Kunstkritik als Komplement des Kunstwerks. Der Kritiker wird an der Produktivität anderer produktiv, sofern die Produktivität der anderen etwas offen gelassen hat.

Band 9
Stefan Römer
Fake als Original
Ein Problem für die Kunstkritik
Köln 1999
ISBN 3-9805962-6-5
Der Autor befaßt sich mit der weitgehenden Ratlosigkeit der Kunstkritik gegenüber der Appropriation Art, einer Kunst, die - wie etwa bei Sherrie Levine - die offene Aneignung vorhandener Kunst betreibt.

Band 8
Klaus Honnef
Wege der Kunstkritik
Texte zwischen Theorie und Künstlerlob
Köln 1999
ISBN 3-9805962-5-7
Honnef beendet seine Geschichte der Kunstkritik mit dem Vorschlag, die Kritik dürfe sich nicht nur mit Kunst-Kunst befasssen, sondern müsse dies mit der visuellen Kultur insgesamt tun.

Band 7
Hanno Reuther
Himmel & Hölle: Beuys
Vier kritische Umrundungen 1977 bis 1987
Köln 1998
ISBN 3-9805962-4-9
In dem Band mit Texten über Beuys aus über einem Jahrzehnt soll sich nicht die Entwicklung eines Künstlers darstellen, sondern die eines Kritikers und dessen sich verändernde argumentative Positionen.

Band 6
Andreas Hüneke / Carl Linfert
"Entartete Kunst"
Kommentar 1989/1996 zum Kommentar 1937
Köln 1997
ISBN 3-9802827-9-1
Hüneke erkennt in Linferts Text von 1937 sein eigenes camouflierendes Schreiben aus DDR-Zeiten und befreit den berühmten Kritikerkollegen vom Odium des Mitläufers während der NS-Zeit.

Band 5
Heinrich Hahne
Sprache und Kunstkritik
Mit Denkversuchen von Kurt Leonhard
Köln 1997
ISBN 3-9802827-7-5
Hahne erwartet vom Kunstkritiker die Fähigkeit, den Gegenstand sprachlich nicht zu verfehlen. Gefordert wird die Entsprechung von Wort und Werkstruktur.

Band 4
Sabine Schütz
Der "Lackmus-Test"
Zur Kunstkritik am Beispiel Kiefer
Köln 1996
ISBN 3-9802827-4-0
Kunstkritische Überreaktionen sind im Fall Anselm Kiefer die hervorstechenden Rezeptions-Merkmale. Sabine Schütz geht dieser Polarität unter Beachtung auch internationaler Kritik nach.

Band 3
Günter Feist
Option Gegenwehr
Korrektive zur Kunstpolitik in der DDR
Köln 1995
ISBN 3-9802827-3-2
Feists Vortrag behandelt Vorgänge, die das zweite Avantgarde-Verbot in Deutschland begleitet haben, und stellt dar, wie die Politik in der DDR mit den Urhebern von 'Störbildern' umging.

Band 2
Eduard Beaucamp
Ästhetische Bußpredigten
Mit Antworten von L. Gerdes, J.-C. Ammann und W. Schmalenbach
Köln 1994
ISBN 3-9802827-2-4
Eduard Beaucamp vertritt die These, daß die Moderne tot ist und fundamentale Umbrüche in der Bildenden Kunst nicht mehr zu erwarten sind.

Band 1
Alexander Jakimovic / Stephan Schmidt-Wulffen
Zentrum und Peripherie
Köln 1993
ISBN 3-9802827-0-8
Zwei Vorträge, die 1992 auf dem Wiener Kunstkritikerkongreß der AICA über den Verlust zentraler Werte gehalten worden sind.

Festschrift 50 Jahre deutsche AICA

Die Festschrift zum 50. Geburtstag der AICA trägt den Titel »Vom Kunststück, über Kunst zu schreiben«. Sie ist vom früheren (1989-2008) AICA-Präsidenten Walter Vitt herausgegeben worden. Kritikerinnen und Kritiker nicht nur der AICA versuchen in ihren Beiträgen eine Bestandsaufnahme ihrer Arbeit. Zugleich finden sich in dem Band aber auch frühe Texte der »Gründungsväter« Will Grohmann, Carl Linfert und des jetzt 85jährigen Hanns Theodor Flemming. Eine fast 30 Seiten umfassende »Bibliographie Kunstkritik«, zu deren Erweiterung Hinweise erbeten werden, könnte anregend auf die wissenschaftliche Beschäftigung mit dem kunstkritischen Metier wirken. Die Bibliographie, die Gabriele Honnef-Harling mit Zu-Arbeit vieler Kolleginnen und Kollegen erstellt hat, gilt deutschsprachigen Texten vor allem nach 1945.

Der 176 Seiten starke Band kostet € 18,40. Bestellungen sind an die AICA über Fax (0221 - 31 53 37) oder über info@aica.de zu richten. Der Band ist über den Buchhandel ebenso zu beziehen wie über die deutsche AICA [edition@aica.de].