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2015 Internationaler AICA-Kongress London

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2015 Internationaler AICA Kongress London

Der XLVIII Kongress der AICA International fand in London, in Partnershaft mit Culture+Conflict, Royal College of Art, von Montag, 26 bis Donnerstag, 29. Oktober 2015. Thema: Who Cares? Cultural Intelligence: Value, Veneration and Criticality.

"Der Titel des Symposions, das einen Abend und einen Tag dauerte, war: "Wen interessiert es? Kulturelle Intelligenz – Wert, Verehrung und Kritikfähigkeit". Der Eröffnungsredner Matthew Bown versuchte das Publikum davon zu überzeugen, dass wir es auf dem heutigen Kunstmarkt mit Krypto-Reliquien zu tun haben, also quasi religiösen Gegenständen, die verehrt und daher sehr teuer bezahlt werden. Am nächsten Tag war die Rede vom ethischen Anspruch an die Kunst, von der Übermacht der Kunst-Ökonomie, vom Neo-Liberalismus, von Manipulationen und halblegalen Geschäften, vom Kapital der Geldeliten, vom Vandalismus – kurz: Es wurde hervorgehoben, dass es in der Kunst längst nicht mehr um ideelle und kulturelle Inhalte geht. Angesichts meiner Notizen in London kann ich zusammenfassend nur sagen: das Symposium war hoch konzentriert, anspruchsvoll und niederschmetternd. Es ging bei allen Rednern um eine Analyse des Kunstkapitalmarktes, also letztlich um die Suche nach den Gründen für das Verschwinden der kulturellen Werte und den Zusammenbruch der Kunstkritik. (Marie Luise Syring)
Über die Ergebnisse der diesjährigen Wahlen und der Generalversammlung berichtet Danièle Perrier: Mathilde Roman (AICA France) ersetzt Efi Strousa, die aus Gesundsheitsgründen den Posten als Schatzmeisterin aufgegeben hat. Burcu Pelvanoglu (AICA Türkei) wird zur neuen Präsidentin der Censorship Commission gewählt, Elisa Rusca (AICA Schweiz) zur Präsidentin der Website Commission. Christian Chambert hat die Statuten und Regularien weitgehend überarbeitet. Sie werden im März zur Abstimmung vorliegen. AICA international hat noch einen Prozess zu erwarten gegen die ehemalige Sekretärin, die auf eine Abfindung klagt. Eine Summe von 50.000 Euros ist für alle Fälle reserviert. Die Entscheidung fällt am 18. März 2016, einen Tag vor der Verwaltungsratsversammlung in Paris. Der Honorary Award 2015 wurde an Sarah Wilson verliehen."

Auszug aus dem Protikoll der Mitgliederversammlung vom 21. November 2015