Kontakt Impressum Sitemap Links Mitglied werden Startseite
Über uns Mitgliederportraits Call for Papers Kongresse Auszeichnungen Publikationen Meldungen unserer Mitglieder Intern Archiv English

Symposien, Kongresse etc.

Carl Einstein Re-Visited:

Carl Einstein Re-Visited: Die Aktualität seiner Sprache, Prosa und Kunstkritik
Donnerstag 2. Februar bis Samstag 4. Februar
Museum für Literatur am Oberrhein und ZKM | Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe
Donnerstag, 2. Februar 2017
Museum für Literatur am Oberrhein

19:00 Begrüßung durch OB Dr. Mentrup, Prof. Dr. hc. mult. Weibel, Prof. Dr. Schmidt-Bergmann
19:30 Uwe Fleckner (Hamburg): „immer in einer fremden sprache leben ...“ Carl Einstein und die Sprache des Exils

Freitag, 3. Februar 2017
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien
Sektion I: Autobiografie

9:00 Liliane Meffre (Dijon): Carl Einstein, toujours un et multiple
9:45 Stefan Scherer (Karlsruhe): Kubistische Prosa. 'Bebuquin'
10:30-11:00 Kaffeepause
11:00 Patrick Hohlweck (Köln): „oder“. BEBs Psychogrammatik
11:45 Sebastian Baden (Karlsruhe): „Técnico de guerra“: Einsteins politischer Aktivismus
12:30-14:00 Mittagspause

Sektion II: Kunstkritik

14:00 Annie Pfeifer (USA/CH): The Lexical as Critical: Carl Einstein’s “Critical Dictionary”
14:45 David Quigley (Stuttgart): “K geht über K hinaus. L’art comme partie et fonction du réel”
15:30-16:00 Kaffeepause
16:00 Stephanie Marchal (Lüneburg): Kontaktzonen der Kritik: Julius Meier-Graefe und Carl Einstein
16:45 Axel Heil (Karlsruhe): Bilder ohne Worte. Carl Einstein und Aby Warburg
17:30-18:00 Kaffeepause
18:00 Klaus H. Kiefer (Balaruc-les-Bains): Carl Einsteins Briefe - Stilistik und Philologie

Samstag, 4. Februar 2017
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien

Sektion III: Ideologie

9:00 Maria Männig (Karlsruhe): Reaktionäre Avantgarde
9:45 Christian Drobe (Halle): Von der Gestalt zum gestaltenden Sehen? Ganzheitliche Positionen ästhetischer Wahrnehmung bei Carl Einstein und Ernst Cassirer
10:30-11:00 Kaffeepause
11:00 Matthias Berning (Aachen): Einstein, Grosz, die Kunst und die Weimarer Republik
11:45 Samuel Wagen-Magnon (Lausanne): „Film Foto Mickey maus”. Carl Einstein et le cinéma: une „crise de réalisme”?
12:30-14:00 Mittagspause

Sektion IV: Globalität
14:00 Paul N’guessan-Béchié (Abidjan): Faszination und Aktualität von Carl Einsteins „Negerplastik“ aus afrikanischer Perspektive
14:45 Charles Haxthausen (Williamstown): A “bescheidener Beginn”: Carl Einstein’s ‘Afrikanische Plastik’
15:30-16:00 Kaffeepause
16:00 Roberto Conduru (Rio de Janeiro): Carl Einstein in Brazil – towards other connections with Africa and the globe
16:45 Julia Burbulla (Bern): How does science work? Carl Einstein im Spiegel kunstwissenschaftlicher Reformbemühungen

ständig aktualisierte Informationen unter https://cek2017.hypotheses.org/

34. Deutscher Kunsthistorikertag

XXXIV. Deutscher Kunsthistorikertag
Technische Universität Dresden, 08.–12.03.2017

veranstaltet vom Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V.
und dem Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der Technischen Universität Dresden
unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Freistaates Sachsen Stanislaw Tillich

Kunst lokal – Kunst global

Selten stand ein Kunsthistorikertag so sehr im Fokus des Politischen. Woran mag das liegen? Wenn wir davon ausgehen, dass die täglich, stündlich oder bereits sekündlich bei uns eintreffenden Bilder von Menschen im Krieg, nach Attentaten oder auf der Flucht ebenso wie die Bilder des zerstörten kulturellen Erbes das Innerste unseres Faches betreffen, dann ist diese Frage wohl schnell beantwortet. Von allen diesen Bildern verbleiben vermutlich nur einige wenige dauerhaft im Gedächtnis. Es sind eher die Fülle und die Frequenz dieser Bilder ebenso wie ihre mediale Bearbeitung, welche uns oftmals hochgradig emotional berühren, aber fast ebenso oft auch irritieren und skeptisch werden lassen. Die derzeitige politische Lage zeigt einmal mehr, wie eng die Verzahnung von Politik, Kultur und Wissenschaft in einer globalen Welt ist, wie stark die Auswirkungen und Erschütterungen auch auf lokaler Ebene zu spüren sind. Und so könnte der diesjährige 34. Deutsche Kunsthistorikertag an keinem geeigneteren Ort stattfinden als in Dresden, wo sich eine weltoffene, international vernetzte und gegenüber dringenden gesellschaftlichen Fragen aufgeschlossene Wissenschaft präsentiert. Das Motto des Kunsthistorikertages ist aus diesem Grund aktueller denn je: »Kunst lokal – Kunst global«. Es soll zeigen, wie sehr gerade Dresden als Ort der Kunst mit seinen wunderbaren Sammlungen und zugleich als historischer Schmelztiegel verschiedenster Kulturräume dazu in der Lage ist, Menschen aus aller Welt die Kunst in Verbindung mit ihrer wissenschaftlichen Erforschung nahezubringen.

Die Prozesse kultureller Transformation beschleunigen sich immer mehr, alte Identitäten werden tagtäglich neuen gegenübergestellt. Daher möchten der Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V. und das Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der Technischen Universität Dresden als gemeinsame Veranstalter das Spannungsfeld von Lokalität und Globalität auf dem Gebiet der Kunstgeschichte bis in die Gegenwart ausloten. Dabei wird auch der Zusammenhang von Topografie und Identität in einer globalisierten und kulturell vielfältigen Gesellschaft berührt, die von divergierenden politischen und religiösen Leitbildern geprägt ist. Nicht zuletzt soll in den unterschiedlichen Sektionen die Frage gestellt werden, wie wir in der neuen, auf einen eminenten Wandel hin ausgerichteten Gesellschaft die gegenseitigen kulturellen Überlieferungen, etwa die Denkmale und Objekte der eigenen mit denen der jeweils anderen kulturellen Sphäre, in Verbindung bringen können.

Diesen Fragen soll in Dresden breiter Raum gegeben werden: Zwölf Sektionen, sechs Ortstermine, eine Podiumsdiskussion, fünfzehn Foren und eine Fülle von Exkursionen werden die Folie bieten, Diskussionen zu entfachen, Vorstellungen auszutauschen, vielleicht gemeinsame Lösungen zu finden.

Wir freuen uns, Sie in Dresden begrüßen zu dürfen!

Kilian Heck
Erster Vorsitzender

Iris Wenderholm
Zweite Vorsitzende




PROGRAMM

Mittwoch, 8. März 2017



10.00–12.00 Uhr
FOREN I

Residenzschloss, Grünes Gewölbe
Angewandte Künste – Schatzkunst, Interieur und Materielle Kultur
Moderation: Birgitt Borkopp-Restle, Bern / Dirk Syndram, Dresden
Beiträge: Matthias Müller, Mainz / Ariane Koller, Bern / Joanna Norman, London
Treffpunkt: Kleiner Schlosshof (Besucherfoyer)

Hörsaalzentrum, HS 2
Kunstgeschichte Italiens
Moderation: Hans W. Hubert, Freiburg i. Br. / Anna Schreurs-Morét, Freiburg i. Br.
Podium: Annette Hojer, Stuttgart / Bastian Eclercy, Frankfurt a. M. / Andreas Henning, Dresden

Chemie, HS 1
Kunst auf der Iberischen Halbinsel und in Iberoamerika
Moderation: Sylvaine Hänsel, Münster / Bettina Marten, Limburg/Marburg
Beiträge: Mercédes Valdivieso Rodríguez, Lleida / Nuria Rodríguez Ortega, Málaga / Michael Scholz-Hänsel, Leipzig

Chemie, HS 2
Graphik
Graphik im Spannungsfeld von Transfermedium und autonomem Kunstwerk
Moderation: Susanne Müller-Bechtel, Würzburg / Daniela Roberts, Würzburg
Beiträge: Alexandra Blanc, Neuchâtel / Stephanie Buck, Dresden / Christof Metzger, Wien



12.00–13.15 Uhr
Mittagspause



13.15–15.00 Uhr
FOREN II

Hörsaalzentrum, HS 1
Wissenschaftsgeschichte der Kunstgeschichte
Bilder zwischen den Disziplinen. Naturwissenschaft – Geschichte – Kunstgeschichte / Images in-between: Sciences – History – Art History
Moderation: Hubert Locher, Marburg / Matthias Bruhn, Berlin/Karlsruhe / Melanie Sachs, Marburg
Beiträge: Kelley Wilder, Leicester / Matthew Daniel Eddy, Durham / Annette Vowinckel, Potsdam

Hörsaalzentrum, HS 2
Niederländische Kunst- und Kulturgeschichte
Niederländische Kunst auf Papier: Aktuelle Herausforderungen im internationalen Dialog / A World of Prints & Drawings – an International Dialogue
Moderation: Britta Bode, Berlin / Nils Büttner, Stuttgart / Stephanie Buck, Dresden
Podium: Ariane Mensger, Basel / An Van Camp, Oxford / Huigen Leeflang, Amsterdam / Thomas Ketelsen, Köln / Jürgen Müller, Dresden

Chemie, HS 1
Frankreichforschung
Moderation: Thomas Kirchner, Paris / Godehard Janzing, Paris
Podium: Bruno Klein, Dresden / Johanne Lamoureux, Paris / Christine Tauber, München / Patricia Oster-Stierle, Saarbrücken / Elvan Zabunyan, Rennes

Chemie, HS 2
Kunst des Mittelalters
Mittelalter – Zeit ohne Grenzen
Moderation: Gerhard Lutz, Hildesheim / Wolfgang Augustyn, München
Beiträge: Jitske Jasperse, Madrid / Shirin Fozi, Pittsburgh / Joanna Olchawa, Osnabrück / Evelin Wetter, Riggisberg



15.00–15.45 Uhr
Kaffeepause



15.45–17.30 Uhr
FOREN III

Hörsaalzentrum, HS 2
Digitale Kunstgeschichte
Moderation: Stephan Hoppe, München / Georg Schelbert, Berlin
Digitale Kunstgeschichte – Wohin führen die digitalen Geisteswissenschaften?
Moderation: Holger Simon, Köln
Beiträge: Ulrich Pfisterer, München / Heike Neuroth, Potsdam / Günther Görz, Erlangen

Chemie, HS 1
Nachwuchsforum
Beyond Boundaries. Kommentare zur Wechselwirkung von Lokalität und Globalität in der Kunst
Moderation: Josefine Kroll, Dresden / Juliane Gatomski, Dresden / Florian Kayser, Dresden / Anna Zimmerhackel, Dresden

Chemie, HS 2
Forum für Habilitandinnen und Habilitanden
Moderation: Birgit Ulrike Münch, Bonn / Wiebke Windorf, Düsseldorf / Astrid Lang, Düsseldorf
Beiträge: Inga Brinkmann, Marburg / Eveliina Juntunen, Bamberg / Ulli Seegers, Düsseldorf



18.00–18.30 Uhr, Hörsaalzentrum, HS 1
Eröffnung des Kunsthistorikertages
Grußworte des Rektors der Technischen Universität Dresden Prof. Dr. Hans Müller-Steinhagen
und des Ersten Vorsitzenden des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e.V. Prof. Dr. Kilian Heck

18.30–19.30 Uhr
Festvortrag
Prof. Dr. Monica Juneja, Universität Heidelberg

19.30–20.00 Uhr
Verleihung des Deubner-Preises 2017 des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e.V.

im Anschluss, Foyer der Chemie
Gemeinsamer Empfang
des Instituts für Kunst- und Musikwissenschaft und des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e.V.

Grußwort:
Prof. Dr. Bruno Klein, Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der TU Dresden

Donnerstag, 9. März 2017

SEKTION
Hörsaalzentrum, HS 1

Stilkonzeptionen der Kunstgeschichte. Nationale Prägungen, europäische Ansprüche, globale Auswirkungen
(Leitung: Sabine Frommel, Paris / Eveliina Juntunen, Bamberg / Henrik Karge, Dresden)

9.00–9.30 Uhr
Einführung durch die Sektionsleitung

9.30–10.00 Uhr
Gottfried Kerscher, Trier
»Zeugen einer toten Kunst …, die an den Ufern der Zeit strandeten«. Stilkonzeption im Spannungsfeld von Formgeschichte und Nationalismus in den Schriften von Henri Focillon

10.00–10.15 Uhr
Diskussion

10.15–10.45 Uhr
Elisabeth Ansel, Dresden
»The Rise of a National School«. Positionen und Diskussionen zum irischen Nationalstil im Kontext der Moderne

10.45–11.00 Uhr
Diskussion

11.00–11.45 Uhr
Kaffeepause

11.45–12.15 Uhr
Maria Obenaus, Berlin
Stilkonzepte im »Verzeichnis der national wertvollen Kunstwerke«. Nationale Ansprüche, europäische Prägungen, globale Auswirkungen

12.15–12.30 Uhr
Diskussion

12.30–14.00 Uhr
Mittagspause

14.00–14.30 Uhr
Petra Brouwer, Amsterdam
The Dutch Renaissance Style in the Margins of a General History of Architecture

14.30–14.45 Uhr
Diskussion

14.45–15.15 Uhr
Eva von Engelberg-Dočkal, Weimar
Historismus und »Neo-Historismus« – zwei internationale »Epochenstile«?

15.15–15.45 Uhr
Diskussion

15.45–16.15 Uhr
Kaffeepause







SEKTION
Hörsaalzentrum, HS 2

Methoden des Diversen? Transkulturelle Theoriemodelle der Kunstgeschichte
(Leitung: Alexandra Karentzos, Darmstadt / Bärbel Küster, Berlin)

9.00–9.30 Uhr
Einführung durch die Sektionsleitung

9.30–10.00 Uhr
Anna Brus, Siegen
Julius Lips und die Zeitgenossenschaft der globalen Moderne

10.00–10.15 Uhr
Diskussion

10.15–10.45 Uhr
Mona Schieren, Bremen
Transkulturelle Übersetzung und Sprachbilder zur Beschreibung kultureller Austauschprozesse

10.45–11.00 Uhr
Diskussion

11.00–11.45 Uhr
Kaffeepause

11.45–12.15 Uhr
Birgit Hopfener, Berlin
Disjunktive Zeitgenossenschaft: Kartographien transkultureller zeitgenössischer Kunstgeschichte

12.15–12.30 Uhr
Diskussion

12.30–14.00 Uhr
Mittagspause

14.00–14.30 Uhr
Verena Rodatus, Berlin
Zeitgenössische Kunst in Benin und Oral Art History. Einige forschungsmethodische Überlegungen

14.30–14.45 Uhr
Diskussion

14.45–15.15 Uhr
Didier Houénoudé, Cotonou / Kerstin Schankweiler, Berlin
L’Expérience Critique de Recherches Collaboratives – Gemeinsame Feldforschung als transkulturelle Praxis der Kunstgeschichte

15.15–15.45 Uhr
Diskussion

15.45–16.15 Uhr
Kaffeepause






SEKTION
Chemie, HS 1

Drehscheibe Dresden. Lokale und globale Austauschbeziehungen und Wechselwirkungen zwischen internationaler Moderne und regionaler Kunstszene
(Leitung: Susanne König, Leipzig / Gilbert Lupfer, Dresden / Frank Zöllner, Leipzig)

9.00–9.30 Uhr
Einführung durch die Sektionsleitung

9.30–10.00 Uhr
Birgit Dalbajewa, Dresden
Dresden als Schauplatz konstruktiv-abstrakter Tendenzen in den 1920er Jahren. Eine Fallstudie zur Rezeptionsgeschichte der Werke von Mondrian, Lissitzky, Kandinsky, Klee und Moholy-Nagy in Deutschland

10.00–10.15 Uhr
Diskussion

10.15–10.45 Uhr
Birgit Schwarz, Wien
DADA in Dresden

10.45–11.00 Uhr
Diskussion

11.00–11.45 Uhr
Kaffeepause

11.45–12.15 Uhr
Klara Němečková, Dresden
Knotenpunkt »Deutsche Werkstätten« – Transregionale Verortung einer Dresdner Vision

12.15–12.30 Uhr
Diskussion

12.30–14.00 Uhr
Mittagspause

14.00–14.30 Uhr
Annegret Karge, Dresden
»Ein für das kulturelle Klima der DDR beispielhafter öffentlicher Disput« – Genese und Resonanz des 1968 erschienenen »Dresdner Bilderbuchs« von Ernst Hassebrauk und Fritz Löffler

14.30–14.45 Uhr
Diskussion

14.45–15.15 Uhr
Antje Kramer-Mallordy, Rennes
Kunstkritiker aller Länder, vereinigt Euch? Die 26. Generalversammlung der AICA 1974 in Dresden als Schauplatz internationaler Kunst- und Kulturpolitik

15.15–15.45 Uhr
Diskussion

15.45–16.15 Uhr
Kaffeepause




SEKTION
Chemie, HS 2

Architektur im Wandel. Interaktion und Infrastruktur der Stilentwicklungen im 15. und 16. Jahrhundert
(Leitung: Stefan Bürger, Würzburg / Ludwig Kallweit, Dresden / Bruno Klein, Dresden)

9.00–9.30 Uhr
Einführung durch die Sektionsleitung

9.30–10.00 Uhr
Berthold Hub, Freiburg i. Br.
Filarete: Ein Florentiner »Architekt« unter Mailänder Baumeistern, »modo antico« versus »modo moderno«

10.00–10.15 Uhr
Diskussion

10.15–10.45 Uhr
Markus T. Huber, München
Der Regensburger Dombaumeister Matthäus Roriczer – ein Berufsleben zwischen Steinmetzhütte und Studierstube

10.45–11.00 Uhr
Diskussion

11.00–11.45 Uhr
Kaffeepause

11.45–12.15 Uhr
Alexander Kobe, Dresden
Straßburg – Erfurt – Meißen. Überlegungen zur Bedeutung der Mikroarchitektur für das Werk Arnolds von Westfalen auf der Albrechtsburg

12.15–12.30 Uhr
Diskussion

12.30–14.00 Uhr
Mittagspause

14.00–14.30 Uhr
Tobias Thornstedt, München
Neapel in der zweiten Hälfte des Quattrocento – ein Versuchsraum der Renaissance

14.30–14.45 Uhr
Diskussion

14.45–15.15 Uhr
David Wendland, Dresden / María Aranda Alonso, Dresden / Christian Mai, Dresden / María José Ventas Sierra, Dresden
Das Gewölbe im Wappensaal der Albrechtsburg Meißen (1521): Einblicke in eine wunderbare Maschine

15.15–15.45 Uhr
Diskussion

15.45–16.15 Uhr
Kaffeepause




14.00–15.30 Uhr
ORTSTERMIN I
Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Porzellansammlung
»Dresden china« – China in Dresden
Leitung: Julia Weber, Dresden / Cora Würmell, Dresden / Anette Loesch, Dresden
Treffpunkt: Glockenspielpavillon des Zwingers (untere Kasse und Garderobe)
(vorherige Anmeldung erforderlich, beschränkte Teilnehmerzahl)

14.00–15.30 Uhr
ORTSTERMIN II
Städtische Galerie Dresden, Kunstsammlung
Kunst und Politik in Dresden. Otto Griebel und die Bildidee des »kaleidoskopischen Querschnitts durch unsere Welt«
Leitung: Johannes Schmidt, Dresden
Treffpunkt: Besuchertresen im Erdgeschoss der Städtischen Galerie
(vorherige Anmeldung erforderlich, beschränkte Teilnehmerzahl)



16.30–18.15 Uhr
FOREN IV

Hörsaalzentrum, HS 1
Forschungsförderung
Moderation: Barbara Welzel, Dortmund
Beiträge: Vertreter/-innen der DFG, der Gerda Henkel Stiftung, der VolkswagenStiftung und des DLR Projektträgers

Hörsaalzentrum, HS 2
Cultural Entrepreneurship – Gründen in der Kultur- und Kreativwirtschaft
Moderation: Holger Simon, Köln / Anne Fischer, Murnau



19.00–20.30 Uhr, Lichthof im Albertinum, Tzschirnerplatz 2 (Eingang über Brühlsche Terrasse oder Georg-Treu-Platz)
Podiumsdiskussion
Die Zukunft des Museums
Grußworte:
Annekatrin Klepsch M.A., Zweite Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur und Tourismus
Prof. Dr. Jürgen Müller, Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der TU Dresden
Moderation: Karl-Siegbert Rehberg, Dresden
Podium: Marion Ackermann, Dresden / Monica Juneja, Heidelberg / Barbara Welzel, Dortmund / Pia Müller-Tamm, Karlsruhe

20.30–22.30 Uhr
Sonderöffnung des Albertinums
Skulpturensammlung und Galerie Neue Meister

20.30–22.30 Uhr, Residenzschloss, Taschenberg 2
Sonderöffnung der Sammlungen des Schlosses sowie der Sonderausstellungen »Dresden – Europa – Welt«
»Miniatur-Geschichten. Die Sammlung indischer Malerei im Kupferstich-Kabinett Dresden« (Kupferstich-Kabinett) / »Women Across Media« (Neues Grünes Gewölbe, Sponsel-Raum) / »Global Player« (Georgenbau, Studiolo)

21.00 Uhr
Führung durch die Sonderausstellung »Miniatur-Geschichten«
Leitung: Petra Kuhlmann-Hodick / Olaf Simon
Treffpunkt: Residenzschloss, Kupferstich-Kabinett im 3. OG
(vorherige Anmeldung erforderlich, beschränkte Teilnehmerzahl)

21.00 Uhr
Führung: Chinesische und chinoise Werke aus dem Bestand des Kupferstich-Kabinetts
Leitung: Cordula Bischoff / Anita Xiaoming Wang
Treffpunkt: Residenzschloss, Kupferstich-Kabinett im 3. OG, Studiensaal
(vorherige Anmeldung erforderlich, beschränkte Teilnehmerzahl)

Freitag, 10. März 2017

SEKTION
Hörsaalzentrum, HS 1

Globale Romantik
(Leitung: Alexander Bastek, Lübeck / Michael Thimann, Göttingen)

9.00–9.30 Uhr
Einführung durch die Sektionsleitung

9.30–10.00 Uhr
France Nerlich, Tours
Entgrenzte Romantik – eine Romantik ohne Grenzen?

10.00–10.15 Uhr
Diskussion

10.15–10.45 Uhr
Hans Christian Hönes, London
Noahs Erben. Heilsgeschichte und Primitivismus in der Romantik

10.45–11.00 Uhr
Diskussion

11.00–11.45 Uhr
Kaffeepause

11.45–12.15 Uhr
Stefano Cracolici, Durham
The Overbeck Effect. Nazarene Art and Global Catholic Heritage

12.15–12.30 Uhr
Diskussion

12.30–14.00 Uhr
Mittagspause

14.00–14.30 Uhr
Hubert Locher, Marburg
Der romantische Tourist

14.30–14.45 Uhr
Diskussion

14.45–15.15 Uhr
Carlos Idrobo, Greifswald
On Belonging and Identity Construction – Carl Philipp Fohr, Caspar David Friedrich and the Wanderer

15.15–15.45 Uhr
Diskussion

15.45–16.15 Uhr
Kaffeepause




SEKTION
Hörsaalzentrum, HS 2

Werkstätten, Ateliers, Akademien. Transformationsorte der Kunst
(Leitung: Valentine von Fellenberg, Lausanne/Bern / Andreas Tacke, Trier)

9.00–9.30 Uhr
Einführung durch die Sektionsleitung

9.30–10.00 Uhr
Julia Trinkert, Düsseldorf
Transformationsorte der Kunst identifizieren. Überlegungen zu Untersuchungsansätzen der mittelalterlichen Kunstproduktion in Mecklenburg und Sønderjylland

10.00–10.15 Uhr
Diskussion

10.15–10.45 Uhr
Claudia Jentzsch, Berlin
Traditionalismus, Übernahme, Transformation: Die Werkstatt Neri di Biccis und die Florentiner Malerei des Quattrocento

10.45–11.00 Uhr
Diskussion

11.00–11.45 Uhr
Kaffeepause

11.45–12.15 Uhr
Nino Nanobashvili, München
Transformation des Wissens in einer informellen Akademie. Das Aktzeichnen unter Filippo Esengren

12.15–12.30 Uhr
Diskussion

12.30–14.00 Uhr
Mittagspause

14.00–14.30 Uhr
Allison M. Stagg, Berlin
The European Influence on Early American Artists during the Late 18th Century

14.30–14.45 Uhr
Diskussion

14.45–15.15 Uhr
Martina Sitt, Kassel
Kunst-Genese und Netz-Werke bei Tischbeins Künstlerinnen oder: Was ein »aufgeklärter« Akademiedirektor 1777 bewirken konnte

15.15–15.45 Uhr
Diskussion

15.45–16.15 Uhr
Kaffeepause




SEKTION
Chemie, HS 1

Globale Objektmigration und lokale Sammlungspraxis. Zu Problematik und Möglichkeiten der Präsentation transkultureller Objekte in westlichen Museen
(Leitung: Vera Beyer, Wuppertal / Anja Grebe, Krems)

9.00–9.30 Uhr
Einführung durch die Sektionsleitung

9.30–10.00 Uhr
Isabelle Dolezalek, Berlin
Von Olifanten und Schubladen. Mediterrane Artefakte des 10.–12. Jahrhunderts in Berliner Sammlungen

10.00–10.15 Uhr
Diskussion

10.15–10.45 Uhr
Eva Ehninger, Basel
Indien im Modell

10.45–11.00 Uhr
Diskussion

11.00–11.45 Uhr
Kaffeepause

11.45–12.15 Uhr
Barbara Karl, St. Gallen
Portuguese Product Development in Bengal: A Case Study from the Sixteenth/Seventeenth Century

12.15–12.30 Uhr
Diskussion

12.30–14.00 Uhr
Mittagspause

14.00–14.30 Uhr
Christian Saehrendt, Thun
Die bildende Kunst als Ferment für das sozialistische Weltsystem. Künstler- und Ausstellungsaustausch zwischen der DDR und Angola, Mosambik und Äthiopien 1975–1988

14.30–14.45 Uhr
Diskussion

14.45–15.15 Uhr
Claudia Brink, Dresden
Spuren der Welt – Von der Kunstkammer zur musealen Präsentation am Beispiel Dresdens

15.15–15.45 Uhr
Diskussion

15.45–16.15 Uhr
Kaffeepause




SEKTION
Chemie, HS 2

Vernetzte Fotografie. Aspekte analoger und digitaler Mobilität
(Leitung: Julia Bärnighausen, Florenz / Marie-Sophie Himmerich, Baden-Baden/Dresden / Bertram Kaschek, Dresden / Stefanie Klamm, Berlin)

9.00–9.30 Uhr
Einführung durch die Sektionsleitung

9.30–10.00 Uhr
Costanza Caraffa, Florenz
Fotografien als mobile Objekte: Ein materieller Ansatz

10.00–10.15 Uhr
Diskussion

10.15–10.45 Uhr
Agnes Matthias, Dresden
Ein »Tropenkoffer voller Exotica und Photoplatten« – Das Negativ und das koloniale Blickregime

10.45–11.00 Uhr
Diskussion

11.00–11.45 Uhr
Kaffeepause

11.45–12.15 Uhr
Susan Douglas, Guelph / Melanie Hayes, Guelph
The Cultures of Property: Collections Databases in the Context of Law

12.15–12.30 Uhr
Diskussion

12.30–14.00 Uhr
Mittagspause

14.00–14.30 Uhr
Kristin Dittrich, Dresden
Werkzeuge des Kurators – Wie Klaus Honnef Fotografie auf die Documenta brachte

14.30–14.45 Uhr
Diskussion

14.45–15.15 Uhr
Alexander Streitberger, Louvain-la-Neuve
Verhaltensweisen im »virtual window«. Praktiken der Fotografie in Camille Henrots »Grosse Fatigue« (2013)

15.15–15.45 Uhr
Diskussion

15.45–16.15 Uhr
Kaffeepause




14.00–15.30 Uhr
ORTSTERMIN III
Deutsches Hygiene-Museum
Überlegungen zur Entwicklung von interdisziplinären Sonderausstellungen
Leitung: Kathrin Meyer, Dresden / Christoph Willmitzer, Dresden
Treffpunkt: Museumskasse im Foyer
(vorherige Anmeldung erforderlich, beschränkte Teilnehmerzahl)

14.00–15.30 Uhr
ORTSTERMIN IV
Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Mathematisch-Physikalischer Salon
Im Bann der Bahnen. Funkenflüge, Trajektoren und Planetenläufe. Drei Ansätze zur Erschließung und Vermittlung historischer wissenschaftlicher Instrumente
Leitung: Samuel Gessner, Lissabon/Dresden / Michael Korey, Dresden / Peter Plaßmeyer, Dresden / Barbara Welzel, Dortmund
Treffpunkt: Foyer des Mathematisch-Physikalischen Salons (im Westflügel des Zwingers, Eingang vom Zwingerhof)
(vorherige Anmeldung erforderlich, beschränkte Teilnehmerzahl)



16.30–18.30 Uhr
Hörsaalzentrum, HS 2
Mitgliederversammlung des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e.V.
(nur für Verbandsmitglieder mit gültigem Ausweis!)



19.30–21.00 Uhr, Neues Rathaus, Rathausplatz (Eingang Goldene Pforte)
Empfang der Landeshauptstadt Dresden
Grußworte:
Dirk Hilbert, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Dresden
Prof. Dr. Henrik Karge, Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der TU Dresden
Samstag, 11. März 2017

SEKTION
Hörsaalzentrum, HS 1

Künstlerreisen (1450–1950)
(Leitung: Nils Büttner, Stuttgart / Stefanie Knöll, Coburg / Jürgen Müller, Dresden)

9.00–9.30 Uhr
Einführung durch die Sektionsleitung

9.30–10.00 Uhr
Anne-Sophie Pellé, Tours
»Dürer e l’Italia«: Costume Studies and Venetian Letters as a Cultural Reflexion about the Artistic »Renovatio« in Germany

10.00–10.15 Uhr
Diskussion

10.15–10.45 Uhr
Stefano Rinaldi, Dresden
Ein Künstler im Sommerurlaub. Zur Flandernreise von Remigio Cantagallina (1611–1613)

10.45–11.00 Uhr
Diskussion

11.00–11.45 Uhr
Kaffeepause

11.45–12.15 Uhr
Pablo Schneider, Berlin
Künstlerreise, unfreiwillig – Gianlorenzo Bernini in Paris

12.15–12.30 Uhr
Diskussion

12.30–14.00 Uhr
Mittagspause

14.00–14.30 Uhr
Claudia Echinger-Maurach, Münster
»J’irais en chercher dans la lune«: Delacroix’ Reisen nach England, Marokko und Flandern

14.30–14.45 Uhr
Diskussion

14.45–15.15 Uhr
Claudia Denk, München
Der Landschaftsmaler als Reisekünstler oder Pierre-Henri de Valenciennes’ apodemischer Ratgeber »… sur le genre du Paysage«

15.15–15.45 Uhr
Diskussion

15.45–16.15 Uhr
Kaffeepause




SEKTION
Hörsaalzentrum, HS 2

Auf der Suche nach der eigenen Identität. Islamische Kunst und Architektur nach 1798
(Leitung: Francine Giese, Zürich / Eva-Maria Troelenberg, Florenz)

9.00–9.30 Uhr
Einführung durch die Sektionsleitung

9.30–10.00 Uhr
Tobias Strahl, Abuja
Verdrängtes Erbe? – Zur Negation und Zerstörung des islamischen Kulturerbes auf der Balkanhalbinsel von Anfang des neunzehnten Jahrhunderts bis in die Gegenwart

10.00–10.15 Uhr
Diskussion

10.15–10.45 Uhr
Dzemil Bektovic, Skopje
Challenges of Islamic Art and Architecture in the Context of »Project Skopje 2014« – The War of Symbols or Monumental Visualization of Identity

10.45–11.00 Uhr
Diskussion

11.00–11.45 Uhr
Kaffeepause

11.45–12.15 Uhr
Laura Hindelang, Berlin
Transnationale Stadtplanung am Persischen Golf. Kuwait City als Beispiel einer städtebaulichen Debatte zwischen Modernisierung und identitärer Relokalisierung nach 1945

12.15–12.30 Uhr
Diskussion

12.30–14.00 Uhr
Mittagspause

14.00–14.30 Uhr
Charlotte Bank, Genf
Commitment to Change: Early Modern Painters in Syria

14.30–14.45 Uhr
Diskussion

14.45–15.15 Uhr
Andrea D. Fitzpatrick, Ottawa
Subverting Symbols: Persepolis and Veils in the Art of Sadegh Tirafkan

15.15–15.45 Uhr
Diskussion

15.45–16.15 Uhr
Kaffeepause




SEKTION
Chemie, HS 1

Böhmen – Sachsen – Schlesien
(Leitung: Mateusz Kapustka, Zürich / Jiří Kuthan, Prag / Katja Schröck, Dresden)

9.00–9.30 Uhr
Einführung durch die Sektionsleitung

9.30–10.00 Uhr
Marius Winzeler, Prag
Vom böhmischen Gusto im Sachsen des 18. Jahrhunderts – Aspekte der Sammlungsgeschichte, Hof- und Auftragskunst vor dem Hintergrund von lokaler Identität und internationalem Anspruch

10.00–10.15 Uhr
Diskussion

10.15–10.45 Uhr
Andrzej Kozieł, Breslau
Bohemian Painters in Silesia in the Baroque Period. Career Paths and Recipes for Success

10.45–11.00 Uhr
Diskussion

11.00–11.45 Uhr
Kaffeepause

11.45–12.15 Uhr
Evelyn Reitz, Rom
Das Nachleben der rudolfinischen Kunst. Regionale und überregionale Rezeption eines europäischen Phänomens

12.15–12.30 Uhr
Diskussion

12.30–14.00 Uhr
Mittagspause

14.00–14.30 Uhr
Jana Peroutková, Prag
At the Breaking Point – the Beautiful Style, the Spiritual Atmosphere and the Art on the Eve of the Hussite Revolution in Bohemia

14.30–14.45 Uhr
Diskussion

14.45–15.15 Uhr
Kai Wenzel, Görlitz
Die Oberlausitz. Eine künstlerische Brückenlandschaft zwischen Böhmen, Sachsen und Schlesien

15.15–15.45 Uhr
Diskussion

15.45–16.15 Uhr
Kaffeepause




SEKTION
Chemie, HS 2

Ein Zuhause in der Fremde. Architektur von Einwanderern zwischen 1600 und heute
(Leitung: Hans-Georg Lippert, Dresden / Matthias Exner, München)

9.00–9.30 Uhr
Einführung durch die Sektionsleitung

9.30–10.00 Uhr
Thomas Wenderoth, München
Architektur von Einwanderern versus Architektur für Einwanderer? – Baukulturelle Zeugnisse des 17. Jahrhunderts in Franken

10.00–10.15 Uhr
Diskussion

10.15–10.45 Uhr
Heidi Stecker, Leipzig
Holzhäuser und Betstuben. Über mennonitische Siedlungen in Masowien

10.45–11.00 Uhr
Diskussion

11.00–11.45 Uhr
Kaffeepause

11.45–12.15 Uhr
Tobias Möllmer, Karlsruhe
Migrations- oder Kolonialarchitektur? Transferprozesse im Straßburger Wohnbau durch die deutsche Zuwanderung 1871–1918

12.15–12.30 Uhr
Diskussion

12.30–14.00 Uhr
Mittagspause

14.00–14.30 Uhr
Elisabeth Fendl, Freiburg i. Br.
Heimat als Dekor. Zur Ikonografie öffentlicher Gebäude in Vertriebenengemeinden

14.30–14.45 Uhr
Diskussion

14.45–15.15 Uhr
Rochus Wiedemer, Dresden
Bauten und Projekte der Berliner Moscheenlandschaft, 1973–2014

15.15–15.45 Uhr
Diskussion

15.45–16.15 Uhr
Kaffeepause




14.00–16.00 Uhr
ORTSTERMIN V
Militärhistorisches Museum der Bundeswehr
Kunst und Gewalt
Leitung: Matthias Rogg, Dresden / Katja Protte, Dresden
Treffpunkt: Info-Tresen im Eingangsbereich des Museums
(vorherige Anmeldung erforderlich, beschränkte Teilnehmerzahl)

14.00–15.30 Uhr
ORTSTERMIN VI
Sächsische Landesbibliothek, Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)
Schwerpunkt Kunst – Fotografie – Design
Leitung: Annika-Valeska Walzel, Dresden / Katja Leiskau, Dresden
Treffpunkt: SLUB-Hauptfoyer (Eingang Zellescher Weg 18)
(vorherige Anmeldung erforderlich, beschränkte Teilnehmerzahl)



16.30–18.30 Uhr
FOREN V

Hörsaalzentrum, HS 2
Kunsthistorisches Publizieren
Vom eigenen Erfolg überwältigt? Potenziale und Probleme kunsthistorischen Publizierens
Moderation: Johannes Grave, Bielefeld / Britta Hochkirchen, Bielefeld
Beiträge: Katja Bernhardt, Berlin / Christine Tauber, München / Holger Liebs, Berlin / Hubert Locher, Marburg / Nils Büttner, Stuttgart

Chemie, HS 1
Kunstgeschichte und Bildung
Moderation: Barbara Welzel, Dortmund / Martina Sitt, Kassel
Beiträge: Tanja Steinfelser-D’Agostino, Bad Arolsen / Martina Sitt, Kassel / Stefan Albrecht, Bamberg



ab 19.30 Uhr, Hochschule für Bildende Künste Dresden, Brühlsche Terrasse 1 (Feldbaueratelier)
ABSCHLUSSABEND
Atelierbegehung und anschließende Abschlussfeier
organisiert von den studentischen Hilfskräften des 34. Deutschen Kunsthistorikertages, Institut für Kunst- und Musikwissenschaft der TU Dresden, sowie von der Hochschule für Bildende Künste Dresden (HfBK)

Sonntag, 12. März 2017

EXKURSIONEN

(Anmeldung erforderlich, begrenzte Teilnehmerzahl)

1. Die unbekannte Moderne in Ostsachsen – Wagenfeld, Neufert, Wachsmann und Scharoun
Leitung: Claudia Muntschick, Löbau / Julia Walter, Dresden
8.30–19.00 Uhr
Treffpunkt: Ringstraße am Rathausplatz
(An- und Rückreise per Reisebus)

2. Meißen und Freiberg: Umbrüche in der Baukultur um 1500
Leitung: Bruno Klein, Dresden / Stefan Bürger, Würzburg
8.30–18.00 Uhr
Treffpunkt: Ringstraße am Rathausplatz
(An- und Rückreise per Reisebus)

3. Görlitz – Architektur und Kunst zwischen Sachsen, Böhmen und Schlesien von der Gotik bis zum Barock
Leitung: Marius Winzeler, Prag / Kai Wenzel, Görlitz
8.30–17.30 Uhr
Treffpunkt: Ringstraße am Rathausplatz
(An- und Rückreise per Reisebus)

4. Chemnitz – Stadt der Moderne. Die architektonische und städtebauliche Prägung des »Sächsischen Manchester« durch die Industrialisierung – Fabriken, Villen, Stadterweiterungsgebiete
Leitung: Michael Streetz, Dresden / Thomas Morgenstern, Chemnitz
8.30–17.30 Uhr
Treffpunkt: Ringstraße am Rathausplatz
(An- und Rückreise per Reisebus)

5. Zwinger und Japanisches Palais – Residenzarchitektur unter August dem Starken real und in aktuellen 3D-Rekonstruktionen
Leitung: Peter H. Jahn, Dresden / Stefan Hertzig, Dresden / Michael Kirsten, Dresden
9.00–14.00 Uhr
Treffpunkt: Glockenspielpavillon des Zwingers, Eingang zur Porzellansammlung

6. Architektur und Städtebau der Dresdner Innenstadt
Leitung: Paul Sigel, Dresden / Bernhard Sterra, Dresden
10.00–13.30 Uhr
Treffpunkt: Theaterplatz vor dem Eingang Gemäldegalerie Alte Meister

7. Das Dresdner Residenzschloss, Monument? Museum!
Leitung: Dirk Syndram, Dresden
9.00–13.00 Uhr
Treffpunkt: Kleiner Schlosshof

8. Laboratorium der Moderne – Gartenstadt und Festspielhaus Hellerau
Leitung: Henrik Karge, Dresden / Kai Kappel, Berlin / Nils M. Schinker, Dresden
9.00–14.00 Uhr
Treffpunkt: Rathausplatz, Eingang Goldene Pforte

9. Orient in Dresden
Leitung: Francine Giese, Zürich / Josephin Heller, Leipzig / Anke Scharrahs, Dresden
9.15–14.00 Uhr
Treffpunkt: Rathausplatz, Eingang Goldene Pforte 
INFORMATIONEN ZUR ANMELDUNG

Ort
Die Veranstaltungen finden – sofern nicht anders vermerkt – auf dem Universitätscampus im Hörsaalzentrum (HSZ), Bergstr. 64, und im Nachbargebäude Chemie (CHE), Bergstr. 66, statt.

Zu empfehlen ist die Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Vom Hauptbahnhof fahren u. a. die Buslinie 66 (Richtung Coschütz/Mockritz) bis zur Haltestelle Technische Universität, die Straßenbahnlinien 3 (Richtung Coschütz) und 8 (Richtung Südvorstadt) bis zur Haltestelle Nürnberger Platz (ca. 6 min. Fußweg bis zum Hörsaalzentrum).

Anreise
Bitte beachten Sie bei Ihrer Anreise die attraktiven Sondertarife der Deutschen Bahn (z. B. 99,00 € von überall in Deutschland, 2. Kl. Hin/Rück, mit Zugbindung). Diese Fahrkarte gilt im Zeitraum 6. bis 14. März 2017. Weitere Informationen zum Veranstaltungsticket der Deutschen Bahn und zu den Buchungsmöglichkeiten finden Sie unter www.bahn.kunsthistorikertag.de.

Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt schriftlich. Bitte nutzen Sie die dem Programmheft beiliegende Anmeldekarte
oder das unter www.kunsthistorikertag.de bereitgestellte Anmeldeformular. Die Zahlung des Rechnungsbetrages wird gleichzeitig mit der Anmeldung fällig. Der letzte Termin für den Eingang der
Überweisung auf dem unten angegebenen Kongresskonto ist der 10. Februar 2017. Nach diesem Termin kann eine Anmeldung und Zahlung nur während der Veranstaltung erfolgen. Tageskarten können nur an der Kongresskasse vor Ort erworben werden.
Bitte beachten Sie, dass auch für den Besuch einzelner Vorträge mindestens eine Tageskarte gelöst werden muss.

Die ausgehändigte Teilnehmerkarte gilt als Eintrittsberechtigung. Bitte tragen Sie diese während des gesamten Kongresses. Für verlorene oder vergessene Teilnehmerkarten kann kein kostenloser Ersatz geleistet werden.

Alle Veranstaltungen am Eröffnungstag, Mittwoch, den 8. März 2017, sind kostenlos und damit ohne Teilnehmerkarte zugänglich.
Die ebenfalls kostenlose Teilnahme an den Ortsterminen ist nur mit Voranmeldung möglich. Pro Person können maximal zwei Ortstermine reserviert werden.



Tagungsgebühren bei Voranmeldung
bis 10. Februar 2017
 60,00 € für Nichtmitglieder
 40,00 € für Mitglieder des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e.V. sowie für Mitglieder der Kunsthistorikerverbände in Polen, Österreich, der Schweiz und der Tschechischen Republik und Mitglieder im Verband der Restauratoren (mit gültigem Ausweis)
 20,00 € für Schüler, Studenten, Volontäre und Bezieher von ALG I/II (nur gegen Nachweis)

Die Voranmeldung ist nur gültig bei gleichzeitiger Überweisung der Tagungsgebühr. Schülern, Studenten, Volontären und Beziehern von ALG I/II kann nur dann eine Sonderkondition gewährt werden, sofern ein gültiger Nachweis (Immatrikulationsbescheinigung, Schülerausweis, Kopie des Volontariatsvertrages bzw. amtlichen Bescheides) der Anmeldung beigefügt ist; andernfalls wird der eingegangene Betrag als Anzahlung für die reguläre Teilnehmergebühr berechnet. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für nachgereichte Bescheinigungen keine Sonderkondition gewährt werden kann.

Bitte berücksichtigen Sie, dass die Überweisungsfrist der Banken mehrere Werktage betragen kann. Nach dem 10. Februar 2017 auf dem Tagungskonto eingegangene reduzierte Gebühren werden für die volle Tagungsgebühr als Anzahlung berechnet. Nach Eingang der Teilnehmergebühr bis 10. Februar 2017 werden Anmeldebestätigung (Rechnung) und Teilnehmerkarte erstellt und im Dresdner Tagungsbüro zur Abholung hinterlegt. Die Anmeldung vor dem Kongress erspart Ihnen unnötige Wartezeit bei der Neueinschreibung vor Ort. Bitte beachten Sie, dass die Teilnahmegebühr zum reduzierten Voranmeldetarif nur beansprucht werden kann, wenn Anmeldung und Zahlung bis zum oben angegebenen Datum eingegangen sind.

Abmeldungen müssen schriftlich erfolgen. Bei Abmeldung bis zum 10. Februar 2017 wird eine Bearbeitungsgebühr von 25% des Gesamtbetrages erhoben. Nach dem 10. Februar 2017 kann keine Rückerstattung mehr erfolgen. Kommen Exkursionen nicht zustande, wird der Exkursionsbeitrag rückerstattet.



Anmeldung während der Veranstaltung
vom 8. bis 11. März 2017 im Tagungsbüro an der Universität Dresden

Kongressticket (Teilnahme an der gesamten Veranstaltung)
 80,00 € für Nichtmitglieder
 55,00 € für Mitglieder des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e.V. sowie für Mitglieder der Kunsthistorikerverbände in Polen, Österreich, der Schweiz und der Tschechischen Republik und Mitglieder im Verband der Restauratoren (mit gültigem Ausweis)
 25,00 € für Schüler, Studenten, Volontäre und Bezieher von ALG I/II (nur gegen Nachweis)

Tageskarten (nur während der Veranstaltung für die Tage Donnerstag bis Samstag zu erwerben)
 35,00 € für Nichtmitglieder
 25,00 € für Mitglieder des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker e.V. sowie für Mitglieder der Kunsthistorikerverbände in Polen, Österreich, der Schweiz und der Tschechischen Republik und Mitglieder im Verband der Restauratoren (mit gültigem Ausweis)
 10,00 € für Schüler, Studenten, Volontäre und Bezieher von ALG I/II (nur gegen Nachweis)



Rahmenprogramm

Exkursionen (Sonntag, 12. März 2017)
 20,00 € für die Exkursion 1
 15,00 € für die Exkursionen 2, 3, 4
 5,00 € für die Exkursionen 5, 6, 7, 8, 9

Die Teilnahme an einer Exkursion setzt die Tagungsgebühr für mindestens einen Tag voraus. Da bei zu geringer Beteiligung die entsprechenden Exkursionen abgesagt werden müssen, wird um Angabe von alternativen Exkursionen gebeten. Die Anmeldung ist bindend.

Abschlussfeier (Samstag, 11. März 2017)
 5,00 € normal
 3,00 € für Schüler, Studenten, Volontäre und Bezieher von ALG I/II (nur gegen Nachweis)



Zimmerreservierung

Hotelzimmer
Für unsere Tagungsgäste sind Kontingente in insgesamt 14 verschiedenen Hotels in allen Preiskategorien reserviert. Bitte buchen Sie Ihre Unterkunft eigenständig über das unter www.hotel.kunsthistorikertag.de erreichbare Buchungsportal.

Die rechtzeitige Buchung wird dringend empfohlen. Bitte beachten Sie, dass die angegebenen Sonderraten zum Kunsthistorikertag nur bis spätestens 31. Januar 2017 gelten. Bei einer späteren Buchung werden Ihnen die jeweiligen Tagespreise der Hotels angeboten. Alle Preise gelten für Übernachtungen jeweils inkl. Frühstück.
Für nachträgliche Änderungen Ihrer Buchungsdaten nehmen Sie bitte direkt mit dem entsprechenden Hotel Kontakt auf.

Internationales Gästehaus
Für den Kunsthistorikertag ist eine begrenzte Anzahl von Unterkünften im Internationalen Gästehaus des Studentenwerks Dresden, Hochschulstr. 50, reserviert. Das Gästehaus befindet sich direkt am Campus der Universität.
Für den Zeitraum 8. bis 12. März 2017 (individuelle Wünsche nach abweichender Aufenthaltsdauer können gern berücksichtigt werden) stehen zur Verfügung:
 1-Raum-Apartments für je eine Person, EUR 47,50 pro Apartment und Nacht, Studierende: EUR 41,00
 Einzelzimmer in Wohngemeinschaften, EUR 43,50 pro Zimmer und Nacht, Studierende: EUR 35,50
Alle Preise verstehen sich inkl. Frühstück, Bettwäsche und Handtücher.
Bitte melden Sie sich bis spätestens 15. Januar 2017 über das Online-Formular des Gästehauses unter www.hotel.kunsthistorikertag.de mit Angabe des Kennwortes »Kunsthistorikertag« an. Das Kennwort ist im Formular in das Feld »Erläuterung« einzutragen. Bitte geben Sie bei Rückfragen oder Änderungen stets das Reservierungskennzeichen Ex 1619 an.

Aussteller / Präsentationen
Im Rahmen des Kunsthistorikertages findet im Hörsaalzentrum (HSZ) eine attraktive Ausstellung von kommerziellen Anbietern wie Verlagen, Herstellern von fachspezifischer Software und anderer einschlägiger Produkte sowie von zahlreichen Forschungseinrichtungen statt, deren Besuch wir Ihnen sehr empfehlen. Die ausstellenden Firmen und Einrichtungen tragen wesentlich zum Gelingen der Tagung bei und freuen sich auf Ihren Besuch! Weitere Informationen und eine Übersicht der Aussteller entnehmen Sie bitte der Kongress-Homepage unter www.aussteller.kunsthistorikertag.de. Falls Sie Fragen zur Ausstellung haben, wenden Sie sich bitte an die Geschäftsstelle des Verbandes.

Kinderbetreuung
Damit der Kunsthistorikertag tatsächlich allen Interessierten offen steht, freuen wir uns, während der Veranstaltung eine kostenlose Kinderbetreuung im Campusnest, Hochschulstr. 50, anbieten zu können. Bei Bedarf kontaktieren Sie uns bitte telefonisch unter +49 351 46335790 (Koordinationsbüro Dresden) oder per E-Mail an kinder@kunsthistorikertag.de.

Kontaktadresse
Verband Deutscher Kunsthistoriker e.V.
Haus der Kultur
Weberstr. 59 a
53113 Bonn
Tel.: +49 228 18034-182
Fax: +49 228 18034-209
E-Mail: info@kunsthistoriker.org

Web:
http://www.kunsthistorikertag.de
https://www.facebook.com/kunsthistoriker.org
https://twitter.com/VDKunsthistorik
#kht2017

Programmheft als PDF-Datei(1,5 MB):
http://www.programm.kunsthistorikertag.de

(Änderungen vorbehalten)

Ausschreibung ADKV-Art Cologne

zum ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik 2017

Die ADKV würdigt mit der Auslobung des Preises das Engagement freier KunstkritikerInnen, die sich in der Fach- und Tagespresse oder in anderen Medien mit zeitgenössischer Kunst und ihrem sozialen Kontext auseinandersetzen und hebt den bedeutenden Anteil der Kritik an der Vermittlung anspruchsvoller Kunst hervor. Gerade die Kunstvereine mit ihrem Schwerpunkt in der Produktion zeitgenössischer Kunst sind auf einen Kulturjournalismus angewiesen, der eigenständige Qualitätskriterien und innovative Textformen entwickelt und beschreibt.
Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert.
Bewerbung: per E-Mail an kunstkritik@kunstvereine.de
Einsendeschluss: 15. Januar 2017
Mehr

Newsflash Kunstkritik?

Newsflash Kunstkritik?
Wie die digitale Vernetzung und Verbreitung von Kunst neue Herausforderungen an die Kritik stellt

Hochschule für Gestaltung Offenbach a. M./ Frankfurter Kunstverein, 24.-25. Nov 2016
Deadline: 27. Juni 2016

Tagung des Promotionsbereiches der Hochschule für Gestaltung Offenbach a. M. im Frankfurter Kunstverein, 24.-25. Nov. 2016, unterstützt von der AICA (Association des critiques d’art) Deutschland e. V.
Konzept: Ellen Wagner (Hochschule für Gestaltung Offenbach a. M.)

Das Internet stellt einen umfassenden Nicht-Ort dar, an dem das Verhältnis von Kunst und Ware durch massenhafte Verbreitung von Reproduktionen immer undurchsichtiger wird. Betrachtet man z. B. das DISmagazine als Ort des von Künstlern selbst stark geprägten Diskurses, stößt man auf eine Überfülle an Inhalten, die die Kunst rahmen, ohne sie zu kontextualisieren. Über die Präsentation von Kunst, Konsumprodukten und kritischen Essays in unmittelbarer Nachbarschaft zueinander wird hier nicht nur eine Aufklärung über bestimmte Produktionsvorgänge in der post-digitalen Gesellschaft verfolgt, sondern genauso die Lust am individuellen Zusammenstellen von Bildern und Texten zelebriert. Unterschwellig wird damit wiederum eine Logik der mass customization wirksam, in der oberflächliche Anschlussfähigkeit eines Bildes wichtiger scheint als die komplexe Einbettung eines Werks in vielfältige, sich eben nicht von selbst erschließende kulturelle Zusammenhänge.
Verbreitet sich Kunst über Facebook-Profile, tumblr-Blogs, Onlinemagazine usw., steigt mit ihrem Bekanntheitsgrad auch der Vermittlungsbedarf. Dass Abbildungen von Kunstwerken in unterschiedlichen Kontexten verlinkt werden, scheint nur auf den ersten Blick einen freieren Zugang zu ihnen zu fördern. Da ihre Vielzahl an Bezügen zum Kunst- und Internetkontext oft ungeklärt bleibt, laufen die Arbeiten Gefahr, eine distanzierende Undurchsichtigkeit zu entwickeln. Immer drängender stellt sich die Frage, ob es sich bei den online verbreiteten Bildvarianten überhaupt noch um Reproduktionen handelt oder um einzelne Momente eines ‚verstreuten Originals’, das nur als Netz aus verschiedenen Bezügen und Perspektiven zu erfassen ist.

Gleichzeitig ist zu beobachten, dass die Rolle des Kritikers als eines Experten, der über Einordnungen und Wertungen bestimmten Werken langfristig Aufmerksamkeit verschaffen könnte, umso häufiger Ablehnung erfährt, je mehr sich die Kunst dem Populären zuwendet. Zielt ein Werk, zumindest dem ersten Blick nach, vorrangig auf Überraschung und Unterhaltung, scheint es jedem Betrachtenden selbst zu obliegen, diesem mehr oder weniger Aufmerksamkeit zu schenken und zu beurteilen, welche Bedeutung es in dieser individuell erfahrenen Situation für ihn hat.
Unter Kritikern wiederum hört man immer wieder die Beschwerde, die Unterscheidung, ob man es gerade mit einem Kunstwerk oder einem Konsumartikel zu tun habe, werde zunehmend erschwert – nicht zuletzt aufgrund des Eifers, mit dem in beiden Sphären, in der Kunst wie in der Produktwerbung, in Ausstellungsdisplays und Warenauslagen, immer neue Variationen des bereits Vorhandenen erstellt werden. Auch der Verfall der Kunstkritik zur bloßen Serviceleistung, die beliebige Kunstwerke in ansprechende Produktbeschreibungen oder unterhaltsame Kurznachrichten verpackt, wurde in diesem Zusammenhang häufig konstatiert.

Die Tagung Newsflash Kunstkritik widmet sich der Frage, wie man schreibend einer Kunst begegnen kann, die sich, explizit oder implizit, über ihre Vernetzung im Analogen und insbesondere Digitalen definiert. Thematisiert werden können unter anderem Aspekte der Erscheinungsweise von Kunstwerken im Internet, die es, etwa im Fall der sog. Post-Internet Art, in das journalistische und wissenschaftliche Schreiben über Kunst miteinzubeziehen gilt:

- Wie werden Bilder, Skulpturen und Installationen online, z. B. als installation shots oder snippet-Ansichten, so präsentiert, dass sie illustrativ oder warenförmig werden? Was genau ist es eigentlich, das bestimmte Materialien, Formate, Präsentationsformen usw. im Digitalen besonders ‚gut aussehen’ lässt? Wie ist diese digitale Erscheinung der Arbeiten mit deren analoger Existenzform zu verknüpfen?

- Bedarf es zur Besprechung von Kunst, die sich im Kontext der Internetkultur verortet, eines ‚internet-ikonographischen’ Wissens? Wie tief sollte man tatsächlich in die Internetkultur eintauchen, um deren Bedeutung für die Kunst erklären zu können?

- Welche (textlichen) Darstellungsformen eignen sich zur Annäherung an eine Kunst, die immer ihre Verbreitung mitdenkt und kaum auf einzelne objekthafte Werke zu fixieren ist? Welche Vor- und Nachteile ergeben sich etwa über die Form des Interviews bzw. wie ist generell mit den vor allem im Netz allgegenwärtigen Künstlerstatements umzugehen?

- Muss sich Kunstkritik von der Kultur des Likens und Dislikens, wie sie in den sozialen Medien herrscht, distanzieren, indem sie mehr auf Kontextualisierung als auf Wertung setzt? Wie viel Interpretationsarbeit am einzelnen Werk ist nötig, um die Kunst von der Austauschbarkeit des internet contents abzuheben?

Als Vortragende stehen bereits fest: Kerstin Stakemeier, Noemi Smolik und Jörg Scheller. Insbesondere junge WissenschaftlerInnen sind eingeladen, versierte Vorschläge für einen ca. 30-minütigen Beitrag einzureichen. Bitte senden Sie Ihr Abstract (ca. 300 Wörter) mit einer Kurzbiographie bis zum 27. Juni 2016 an Ellen Wagner, Hochschule für Gestaltung Offenbach a. M. (wagner@hfg-offenbach.de).

Sonderveranstaltung zur MV 2016

Freitag, 11. November 2016, 16 – 17.30 Uhr
Ort: Kölnischer Kunstverein, Hahnenstr. 8, Köln

Die Türkei nach dem Putsch – ein Zwischenbericht über Zensur und Selbstzensur im Kunstbetrieb
Impulsstatements und nachfolgendes Gespräch mit u.a. Ingo Arend (Berlin) und Necmi Sönmez (Düsseldorf), moderiert von Sabine Maria Schmidt

Eine Veranstaltung im Rahmen der Jahresversammlung der AICA (Deutschland) in Köln in Kooperation mit dem „Labor für Kritik und Weitsicht“ (Düsseldorf) und dem Kölnischen Kunstverein

Der radikale innenpolitische Umbau der Türkei in nur wenigen Monaten nach dem gescheiterten Staatstreich im Juli 2016 lässt aktuell nur wenig Ausblick auf positive Entwicklungen zu. Das Land ist gespalten. Der offene Kampf gegen Journalisten, Schriftsteller, Akademiker, kritische Intellektuelle hat zu einer förmlichen Säuberungswelle im Land geführt. Auch bildende KünstlerInnen und Institutionen berichten zunehmend von Übergriffen und Einschränkungen. Die Absage verschiedener Ausstellungen, Biennalen und der Kunstmesse „ArtInternational“ sind Anzeichen dafür, dass sich die Lage auch zukünftig verschärfen dürfte. Eine Regierung dünnt das kulturelle Kapital seines Landes systematisch aus und inszeniert auf der anderen Seite eine ‚neue Türkei’ im Geiste einer „phantasierten“ osmanischen Tradition.
Ingo Arend, der regelmäßig über die Kulturszene in der Türkei berichtet, wird sich in seinem Impulsstatement auf akute Zensurfälle ebenso wie den (zerbrochenen) Zusammenhang von ästhetischer und politischer Entwicklung konzentrieren. Necmi Sönmez, seit vielen Jahren als Kurator und Autor in Deutschland und der Türkei tätig, u.a. für Privatsammlungen, berichtet von aktuellen Erfahrungen ebenso wie von grundsätzlichen Einschätzungen und Problemen des Kunstbetriebs in der Türkei.
Wir zeichnen Entwicklungslinien und Stimmungsfelder nach und fragen, welche Stimmen und Räume es braucht, um die Freiheit von kreativem Geist und kritischer Meinung zu stärken?

Necmi Sönmez, geboren in Istanbul, arbeitet international als Kurator, Kritiker und Autor in Deutschland und der Türkei. Sönmez studierte Kunstgeschichte, Byzantinische Kunstgeschichte und Klassische Archäologie, kuratierte zahlreiche Ausstellungen, ist als Gastkurator für Borusan Contemporary, Istanbul und als Editor im Skira Verlag tätig.

Ingo Arend ist Kunstkritiker und Lehrbeauftragter, u.a. mit Schwerpunkt auf Kunst, Kultur und die Geschichte der Türkei. Er studierte Politik, Geschichte und Publizistik in Bonn und Köln, war von 1996 bis 2010 Kulturredakteur der Wochenzeitung „Freitag“ und später dort Redaktionsleiter. Ebenso war er tätig als Kunstredakteur der taz, arbeitet aktuell freiberuflich.

Sabine Maria Schmidt arbeitet international als Kuratorin, Kritikerin und Autorin, ist Mitglied der AICA und IKT, und gründete Anfang 2015 u.a. das „Labor für Kritik und Weitsicht“.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Jahresversammlung der AICA (Deutschland) in Köln in Kooperation mit dem WELTKUNSTZIMMER, Düsseldorf und dem Kölnischen Kunstverein