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Berliner Symposium 1999 Das von Berliner AICA-Mitgliedern organisierte Symposium zur zeitgenössischen Kunstkritik fand am 4. September 1999 in der Akademie der Künste Berlin statt. Unter dem Titel »Aktualität ist Collaboration« (Carl Einstein) verstand sich die Berliner Initiative als Anstoß zu einer introspektiven Debatte über die Anforderungen an heutige kunstkritische Arbeit, die in einen laufenden Diskussionsprozess übergehen soll. Organisiert wurde die Arbeitstagung von folgenden AICA-Mitgliedern: Barbara Barsch, Andrea Domesle, Matthias Flügge, Michael Freitag, Gerhard Haupt, Rainer Höynck, Andreas Hüneke, Gabriele Muschter und Thomas Wulffen. Die Projektleitung lag bei Thea Herold. In fünf Referaten wurde eine Orts- und Begriffsbestimmungen zum Beruf des Kunstkritikers unternommen. Jeweils anschließende Diskussionen im Plenum bereicherten die Standortsuche mit persönlichen Sichten und Erfahrungen. Bernhard Schulz moderierte die Debatte. »Wer ist das nun, der Kunstkritiker? Er wurde heute als Rebell und Advokat beschrieben, als brutaler Feind oder kenntnisreicher Freund der Künstler, als emphatischer Vermittler oder neutraler Beobachter der Szene. Setzt er als Kurator die Kunstkritik mit anderen Mitteln fort oder ist er in Zukunst eher Server und Netzarbeiter oder willfähriger produktionssicherer Textlieferant?« Offene Fragen blieben bis zum Schlusswort. Die Debatte über Kunstkritik wird in Berlin fortgesetzt. Thea Herold, Projektleiterin Förderer des Symposiums: Akademie der Künste Kunststiftung Poll Art Foundation Berlin Hotel Großer Kurfürst, Berlin |
Walter Vitt Grußwort des Präsidenten der deutschen AICA-Sektion Vorträge: Hilmar Frank Die Lebensinteressen der Kunstkritik Thomas Wulffen Der Kritiker lacht ! - Lacht der Kritiker? Bemerkungen zur Autonomie Katja Blomberg Erfahrungen mit Studenten an der TH Aachen Gerhard Haupt Kritik im Netz - Internet als Medium und Werkzeug der Kunstkritik Nicola Kuhn Deutsche und angelsächsische Kunstkritik im Vergleich |
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