AICA Deutschland

Die Internationale Vereinigung der Kunstkritiker (AICA) wurde 1948/1949 gegründet und 1951 von der UNESCO als "nicht-staatliche Organisation" (NGO) anerkannt. Ihr gehören inzwischen nationale Sektionen mit mehr als 4000 Mitgliedern in 64 Ländern an. Die deutsche Sektion der AICA wurde 1951 gegründet und die Satzung am 28. Mai 1974 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Köln eingetragen. Erster Präsident war Franz Roh, der den Vorsitz 1958 an Will Grohmann abgab. Ihnen folgten als Präsidenten Werner Schmalenbach, Karl Ruhrberg, Horst Richter, Walter Vitt, Thomas Wulffen, Marie Luise Syring und jetzt Danièle Perrier.

Der Zweck des Vereins ist, die Kunstkritik und ihren Einfluss zu fördern, die Berufsinteressen der Mitglieder und anderer Kollegen zu schützen, den internationalen Austausch von Informationen zu fördern. Die AICA Deutschland vergibt in jedem Jahr eine Auszeichnung für das "Museum des Jahres", die "Ausstellung des Jahres" und die "Besondere Ausstellung". Ihre Mitglieder treffen sich einmal jährlich zu ihrer Mitgliederversammlung.


51st International AICA Congress Taiwan

Call for Papers
Art Criticism in the age of Virtuality and Democracy
14-21 November 2018

Nov. 14 Committees (in Taipei)
Nov. 15 General Assembly & Board Meeting (in Taipei)
Nov. 16-18 Symposium (in Taipei)
Nov. 19-21 Post-Congress Trip (in Taichung, Tainan, Kaohsiung)

The Congress Theme Art Criticism in the age of Virtuality and Democracy addresses some key issues concerning the role of art criticism related to the new tendencies. The congress theme has two sub-themes:

Art criticism in the age of virtualityArt discourse facing challenged democracy
(A detailed description of the congress theme is given below. *)

The symposium will be held mainly in English, and the papers should be presented in English only. Keynote speakers, covering broad aspects of the main theme will be followed by short papers and working sessions with the participants.

The AICA Congress Committee invites members, as well as non members, of AICA to submit a short text of 15-20 lines (maximum one page) in English, outlining their proposed approach to the themes of the Congress.

Deadline for the Call for Papers:
Please submit your application online at aicacongress2018@gmail.com together with a short biography (max. 200 words) by 4th of June 2018. Proposals will be selected by the AICA committee.
Deadline for final papers will be 15 August 2018. [Mehr]


© Tien-Han Chang

Jahresvollversammlung 2018

Die Jahresvollversammlung 2018 findet am 9. November um 18 Uhr in der Kunsthalle Mannheim statt. Wir werden vorher zu einem Rundgang empfangen. Weitere Programmpunkte werden in Kürze bekanntgegeben.


Laudatio zum Museum des Jahres 2017

Das Sprengel Museum Hannover hat eine noch relativ junge und zugleich höchst belebte Museums- und Sammlungsgeschichte. Heute verfügt es über hervorragende Bestände des 20. und 21. Jahrhunderts, eine bewusste städtebauliche Verankerung und eine sehr konsequente, eigene, und im positiven Sinne herausfordernde Architektur. [Mehr]


Sprengel Museum, Hannover © Herling/Herling/Werner, Sprengel Museum Hannover

Laudatio zur Ausstellung des Jahres 2017

Surreale Sachlichkeit. Werke der 1920er und 1930er Jahre aus der Nationalgalerie
in der Sammlung Scharf-Gerstenberg in Berlin-Charlottenburg, vom 13. Oktober 2016 - 23. April 2017

„Surreale Sachlichkeit“ war ein weiterer - und glücklicher - Versuch im Umfeld von Udo Kittelmann, die Sammlung der Neuen Nationalgalerie neu zu deuten. Schauplatz war der Stüler-Bau in Charlottenburg, also das Haus der Sammlung Scharf-Gerstenberg, und deren Kuratorin Kyllikki Zacharias zeichnete dafür verantwortlich.
Tatsächlich gibt es einen "realen" Kern im Surrealismus, aber mehr noch ein Spiel mit Verfremdung und Traum, dem das Etikett "Neue Sachlichkeit" in keiner Weise gerecht wird. [Mehr]


Heinrich Harry Deierling Selbstportrait im Spiegel © bpk / Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Andres Kilger

Laudatio Besondere Ausstellung 2017

Otto Freundlich, Kosmischer Kommunismus, Museum Ludwig, Köln
Letztes Jahr wurde mir die Ehre zuteil, „Die Besondere Ausstellung“ der AICA nominieren zu dürfen. Das ist mir, wie Sie sich sicher vorstellen können, nicht eben leicht gefallen. ... Schließlich aber habe ich mich entschieden, die seit langem überfällige Wiederentdeckung und Rehabilitierung eines großartigen Künstlers der Moderne, der im National-sozialismus aufs Übelste diffamiert und damit nachhaltig aus dem kulturellen Gedächtnis ausradiert wurde, zu prämieren. Ich denke, dass die von Dr. Julia Friedrich kuratierte Ausstellung „Otto Freundlich. Kosmischer Kommunismus“ die Auszeichnung „Die besondere Ausstellung“ in vielerlei Hinsicht mehr als verdient hat. [Mehr]


Otto Freundlich, Komposition

Zugang zum internen Bereich

Der interne Bereich ist für die Kommunikation innerhalb der deutschen AICA-Sektion reserviert. Zugangsberechtigt sind nur Mitglieder.
Wenn Sie AICA-Mitglied sind und noch kein Passwort haben, wenden Sie sich bitte an info@aica.de.


Rundbriefe und Protokolle

alle Rundbriefe und Protokolle finden Sie im internen Bereich in den entsprechenden Rubriken.



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