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Auszeichnungen unserer Mitglieder

ADKV-ART COLOGNE-Preis für Kunstkritik 2017

Kito Nedo

Foto Stefan Studer

jKito Nedo erhält den ADKV-ART COLOGNE-Preis für Kunstkritik 2017
Auszeichnung für einen Kritiker mit Sinn für unabhängige Institutionen und Randphänomene

Berlin/Köln, 06. April 2017 Der Kritiker Kito Nedo wird mit dem Preis für Kunstkritik 2017 ausgezeichnet. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) in Kooperation mit der ART COLOGNE verliehen und richtet sich an freie Journalistinnen und Journalisten.

Mit Kito Nedo zeichnet die Jury einen Kritiker aus, der sich in seiner Arbeit besondere Aufmerksamkeit auch für jene Bereiche des Kunstbetriebs bewahrt hat, die nicht im Scheinwerferlicht glamouröser Inszenierungen stehen. Dabei blickt er hinter die Kulissen kleiner wie großer Institutionen und bemüht sich um beobachtende Distanz ebenso wie um einen Ausgleich verschiedenartiger Perspektiven. Kito Nedo stärkt damit eine journalistische Unabhängigkeit, die der gegenwärtigen Kritik allzu oft fehlt.

Weiter heißt es in der Begründung der Jury: „Nedo ist ein Kritiker, der seinen Platz noch nie allein dort gesehen hat, wo der Kunstbetrieb stillschweigend Macht und Bedeutung konzentriert. Oft greift er zu klassischen journalistischen Formaten, um in Berichten, Analysen und Interviews von seiner enzyklopädischen Kenntnis auch selten beachteter Ausstellungsorte zu profitieren. So unterläuft er die hypnotische Fixierung auf Groß-Events und Stars, um auch kritische Stimmen einzufangen. Er verteidigt einen Ton gelassen ruhiger Beobachtung, der sich von Verlautbarungs- und Huldigungsprosa fernzuhalten weiß. Kritik ist für Kito Nedo immer auch Umverteilung von Aufmerksamkeit und damit ein Beitrag zur Fairness gegenüber Einzelpositionen und Randphänomenen.“

Seit 1999 wird der Preis durch die ADKV ausgelobt und seit 2006 in Kooperation mit der ART COLOGNE, die auch das Preisgeld stiftet, vergeben. Die Auszeichnung würdigt das Engagement freier Kunstkritikerinnen und -kritiker, die sich in der Fach- und Tagespresse oder in anderen Medien mit zeitgenössischer Kunst und ihrem sozialen Kontext auseinandersetzen.
Die Mitglieder der Jury 2017 waren: Marius Babias (Kritiker, Kurator und Direktor des n.b.k. Berlin); Astrid Mania (Kunstwissenschaftlerin und freie Kritikerin, u.a. für die Süddeutsche Zeitung); Jörg Scheller (Kunstwissenschaftler und freier Kritiker, Preisträger Preis für Kunstkritik 2016); Tobias Timm (Journalist, Redakteur im Feuilleton von DIE ZEIT) sowie Gerrit Gohlke als Vertreter der ADKV (ohne Stimmrecht).

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger: Jörg Scheller (2016); Stefan Kobel (2015); Barbara Buchmaier und Christine Woditschka (2014); Astrid Mania (2013); Kolja Reichert (2012); Jens Kastner (2011); Jennifer Allen (2009); Rudolf Schmitz (2008); Ludwig Seyfarth (2007); Catrin Lorch (2006); Dominic Eichler (2005); Gregory Williams (2004); Raimar Stange (2003); Renate Puvogel (2002); Jan Verwoert (2001); Stefan Römer (2000); Hans-Christian Dany (1999).

Der Preis wird zusammen mit dem ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstvereine am Freitag, 28. April 2017 um 15 Uhr in der TALK LOUNGE in Halle 11.3 der ART COLOGNE verliehen.
Begrüßung: Daniel Hug, Direktor der ART COLOGNE und Gerrit Gohlke, Vorstandsmitglied der ADKV.

Kontakt:
Daniela Dietsche
ADKV - Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV)
Mohrenstraße 63 | D-10117 Berlin
Tel +49 30 611 07 574 | Fax +49 30 611 07 470
adkv@kunstvereine.de | www.kunstvereine.de

ADKV-ART COLOGNE Preis geht an den HMKV Dortmund

HMKV Team vor Dan Perjovschi The Hard Drawing 2016

Foto HMKV

2017 geht der ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstvereine nach Dortmund an den Hartware MedienKunstVerein (HMKV)

Berlin/Köln, 06. April 2017. Eine unabhängige Jury wählte den Hartware MedienKunstVerein Dortmund zum diesjährigen Gewinner des mit 8.000 Euro dotierten Preises für Kunstvereine, der seit 2006 von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) in Kooperation mit der  ART COLOGNE verliehen wird.

In der Begründung der Jury heißt es: Die Arbeit des Hartware MedienKunstVereins Dortmund überzeugt durch ihre konzeptionell stringente Orientierung. Im Vordergrund stehen gesellschaftsrelevante und
genreübergreifende Fragestellungen, die mit aufsehenerregenden Themenausstellungen inszeniert werden. Besondere Sorgfalt legt der Verein auf seine Öffentlichkeitsarbeit und auf moderne Vermittlungsstrategien. Aus einer besonderen Schwerpunktsetzung im Bereich der Medienkunst hat der Verein breiter angelegte Programme entwickelt und sich Prinzipien der Interaktion zu eigen gemacht, die unter kuratorischen Leitlinien gleichermaßen Künstler wie Publikum in Entscheidungsfindungen einbezieht. Der Hartware MedienKunstVerein hat überdies eine Scharnierfunktion bei der Betreuung des vom Land NRW aufgelegten Programms für Medienkünstlerinnen inne.

Mitglieder der Jury 2017 waren: Heike Ander (Kuratorin Glasmoog/Kunsthochschule für Medien Köln), Jörn Bötnagel (Galerist, Berlin), Ulrike Mohr (Künstlerin, Berlin), Ludwig Seyfarth (Publizist und Kurator, Berlin) und Christoph Tannert (Künstlerischer Leiter Künstlerhaus Bethanien, Berlin).

Insgesamt 21 Kunstvereine wurden dieses Jahr für den Preis nominiert: Galerie Nord / Kunstverein Tiergarten, Berlin; Schinkelpavillon, Berlin; Kunstverein Braunschweig; Kunstverein Bremerhaven; Hartware MedienKunstVerein Dortmund; riesa efau, Dresden; TMA Trans-Media-Akademie Hellerau, Dresden; Kunstverein in Hamburg; Kunstverein St. Pauli, Hamburg; Kunstverein Hannover; Kunstverein Heilbronn; D21 Kunstraum Leipzig; Overbeck Gesellschaft - Verein von Kunstfreunden, Lübeck; Kunstverein Ludwigshafen; Kunstverein Neuhausen; Kunstverein Schwimmhalle Schloss Plön; Kunstverein Reutlingen; Neuer Saarbrücker Kunstverein; Kunstverein Schwerin; Württembergischer Kunstverein, Stuttgart und Nassauischer Kunstverein Wiesbaden, der wegen der Zugehörigkeit seiner Direktorin Elke Gruhn im ADKV-Vorstand vom Preiserhalt ausgeschlossen ist.

Bisherige Preisträger sind: Kunstverein Arnsberg und Kunstverein Harburger Bahnhof in Hamburg (2016); Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf (2015); Bielefelder Kunstverein (2014); Neuer Berliner Kunstverein (2013); Badischer Kunstverein, Karlsruhe (2012); Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft (2011); Kölnischer Kunstverein (2010); Heidelberger Kunstverein (2009); Salzburger Kunstverein und Westfälischer Kunstverein, Münster (2008); Kunstverein Wolfsburg (2007); ACC Galerie Weimar (2006).

Der Preis wird gemeinsam mit dem ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik am Freitag, 28. April 2017, um 15 Uhr in der TALKS LOUNGE in Halle 11.3 der ART COLOGNE verliehen.
Begrüßung: Daniel Hug, Direktor der ART COLOGNE und Meike Behm, Vorsitzende der ADKV.

Kontakt:
Daniela Dietsche
ADKV - Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV)
Mohrenstraße 63 | D-10117 Berlin
Tel +49 30 611 07 574 | Fax +49 30 611 07 470
adkv@kunstvereine.de | www.kunstvereine.de

Annika Wind erhält den Rheinland-Pfalz Preis



Max Slevogt residierte über den Weinbergen, Anselm Feuerbach in einem winzigen Bürgerhaus und Hans Purrmann über der Werkstatt seiner Eltern: Für ihre Serie über "Künstlerhäuser" ist die freie Kunstkritikerin Annika Wind bereits Ende 2015 mit dem Medien-Nachwuchspreis des Bezirksverbands Pfalz ausgezeichnet worden. Die Texte waren im Kulturteil des "Mannheimer Morgen" erschienen. Einige Künstlerhäuser wurden eigens für Leser zugänglich gemacht, darunter auch der seit Jahren verschlossene Slevogthof in Leinsweiler, der - von der Kunstgeschichte bisher wenig beachtet - zum Teil auch von Emil Orlik ausgemalt wurde. Dabei stellte die 35-jährige Kulturredakteurin auch heraus, was das Besondere an solchen Wohn- und Atelierhäuser ist: Sie bieten noch heute, oft Jahrzehnte nach dem Tod der Künstler, einen Einblick in das Lebens- und Arbeitsumfeld, Aura und Authentizität. Die Pfalzpreise sind mit je 10.000 Euro, die Nachwuchspreise mit je 2.500 Euro dotiert.

Alle Artikel der Serie sind abrufbar unter: http://www.morgenweb.de/nachrichten/kultur/kunstlerhauser

ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstkritik 2016

Jörg Scheller

Foto Zsu Szabo

Jörg Scheller erhält den ADKV-ART COLOGNE-Preis für Kunstkritik 2016
Auszeichnung für eine unabhängige, eigensinnige und sprachlich herausragende Kunstkritik
Der Kunstwissenschaftler und freie Kritiker Jörg Scheller wird mit dem Preis für Kunstkritik 2016 ausgezeichnet. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine (ADKV) in Kooperation mit der ART COLOGNE verliehen und richtet sich an freie Journalistinnen und Journalisten.

Mit Jörg Scheller zeichnet die Jury einen Kritiker aus, der sein breites und unorthodoxes kulturgeschichtliches Interesse in einer ebenso virtuosen wie genauen und einfühlsamen Sprache zum Ausdruck bringt und dabei auch politische Analysen in großer Klarheit formuliert.
Pressemitteilung // Press Release

Seit 1999 wird der Preis durch die ADKV ausgelobt und seit 2006 in Kooperation mit der ART COLOGNE, die auch das Preisgeld stiftet, vergeben. Die Auszeichnung würdigt das Engagement freier Kunstkritikerinnen und -kritiker, die sich in der Fach- und Tagespresse oder in anderen Medien mit zeitgenössischer Kunst und ihrem sozialen Kontext auseinandersetzen.

Die Mitglieder der Jury 2016 sind: Marius Babias (Kritiker, Kurator und Direktor des n.b.k. Berlin); Gerrit Gohlke (Kritiker, Kurator und Vorstandsmitglied der ADKV); Stefan Kobel (freier Kritiker, Preisträger Preis für Kunstkritik 2015); Dominikus Müller (Kritiker und Chefredakteur bei frieze d/e); Tobias Timm (Journalist, Redakteur im Feuilleton von DIE ZEIT).

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger: Stefan Kobel (2015); Barbara Buchmaier und Christine Woditschka (2014); Astrid Mania (2013); Kolja Reichert (2012); Jens Kastner (2011); Jennifer Allen (2009); Rudolf Schmitz (2008); Ludwig Seyfarth (2007); Catrin Lorch (2006); Dominic Eichler (2005); Gregory Williams (2004); Raimar Stange (2003); Renate Puvogel (2002); Jan Verwoert (2001); Stefan Römer (2000); Hans-Christian Dany (1999).

Der Preis wird zusammen mit dem ADKV-ART COLOGNE Preis für Kunstvereine am Samstag, 16. April 2016 um 15 Uhr in der TALK LOUNGE in Halle 11.3 der ART COLOGNE verliehen.