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2017 Surreale Sachlichkeit

Surreale Sachlichkeit

Heinrich Harry Deierling Selbstportrait im Spiegel

bpk / Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie / Andres Kilger

Werke der 1920er- und 1930er-Jahre aus der Nationalgalerie Berlin, Sammlung Scharf-Gerstenberg
"Surreale Sachlichkeit" bot einen tiefen Blick in eine Sammlung mit etlichen fast unbekannten Leihgaben. Der Titel ist verwirrend, meinte aber, dass man die 20er Jahre besser versteht, wenn man sich von den -ismen mal freimacht. Tatsächlich gibt es einen "realen" Kern im Surrealismus, aber mehr noch ein Spiel mit Verfremdung und Traum, dem das Etikett "Neue Sachlichkeit" in keiner Weise gerecht wird. Das kuratorische Spiel ging voll auf: Man wurde hineingezogen in die Zeit, aus der die Kunst stammt. "Historisch" mag das nicht korrekt sein, aber umso ergreifender das sinnlich-intellektuelle Abenteuer. Ein gewitzter und lehrreicher Katalog konnte die Intensität des Ausstellungsbesuchs noch steigern.
„Surreale Sachlichkeit. Werke der 1920er und 1930er Jahre aus der Nationalgalerie“ in der Sammlung Scharf-Gerstenberg in Berlin-Charlottenburg, 13. Oktober 2016 - 23. April 2017