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AICA Deutschland

Die Internationale Vereinigung der Kunstkritiker (AICA) wurde 1948/1949 gegründet und 1951 von der UNESCO als "nicht-staatliche Organisation" (NGO) anerkannt. Ihr gehören inzwischen nationale Sektionen mit mehr als 4000 Mitgliedern in 64 Ländern an. Die deutsche Sektion der AICA wurde 1951 gegründet und die Satzung am 28. Mai 1974 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Köln eingetragen. Erster Präsident war Franz Roh, der den Vorsitz 1958 an Will Grohmann abgab. Ihnen folgten als Präsidenten Werner Schmalenbach, Karl Ruhrberg, Horst Richter, Walter Vitt, Thomas Wulffen, Marie Luise Syring und jetzt Danièle Perrier.

Der Zweck des Vereins ist, die Kunstkritik und ihren Einfluss zu fördern, die Berufsinteressen der Mitglieder und anderer Kollegen zu schützen, den internationalen Austausch von Informationen zu fördern. Die AICA Deutschland vergibt in jedem Jahr eine Auszeichnung für das "Museum des Jahres", die "Ausstellung des Jahres" und die "Besondere Ausstellung". Ihre Mitglieder treffen sich einmal jährlich zu ihrer Mitgliederversammlung.


Jahresvollversammlung 2018 und AICA Symposium

Alicia Kwade, Die bewegte Leere des Moments, 2015/

© Alicja Kwade, Foto KH Mannheim/Rainer Diehl

Die Jahresvollversammlung 2018 fand am 9. November um 18 Uhr in der Kunsthalle Mannheim statt.
Dabei wurden die Auszeichnungen des Jahres gewählt, beziehungsweise bekannt gegeben. (Siehe Bericht unten)
(
Das Protokoll wird Mitte Dezember im internen Bereich zu lesen sein.)

Auszeichnungen des Jahres 2018

Die Auszeichnung „Museum des Jahres 2018“ der AICA Deutschland erhält das Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen, 1970 als „Neue Galerie – Sammlung Ludwig“ gegründet. Das Haus berherbergt neben umfangreichen Beständen aus der Sammlung von Irene und Peter Ludwig auch ein bedeutendes Videoarchiv. Unter der aktuellen Leitung von Andreas Beitin fiel das Ludwig Forum vor allem durch gut präsentierte und recherchierte thematische Sonderausstellungen auf, die künstlerische Strömungen der Gegenwart und jüngeren Vergangenheit in neuem Licht zeigen und dabei auch kulturelle und politische Kontexte veranschaulichen.

Nach Bekanntgabe der Entscheidung durch das Präsidium wählte die Mitgliederversammlung aus den Vorschlägen einer Jury die ebenfalls im Ludwig Forum präsentierte Schau „Flashes of the Future“ zur „Ausstellung des Jahres 2018“. Die von Andreas Beitin (Aachen) und Eckhart Gillen (Berlin) erarbeitete Ausstellung entfaltete in über 200 Werken ein nie zuvor so umfassendes Panorama der Kunst um 1968 in all ihren Stilrichtungen. Während die Erinnerung an das Jahr 1968 in politischer Hinsicht meist auf die Studentenrevolte eingeengt ist, zeigten die Kuratoren, dass sich der gesellschaftliche Umbruch, der 1968 seinen Ausgang nahm, in der Kunst lange zuvor angekündigt hatte. Ein umfangreicher Katalog analysiert und erläutert in rund 60 Beiträgen Kunst, Politik und Gesellschaft jener Zeit. Eine so vollständige und differenzierte Bestandaufnahme der damaligen kulturellen Situation kann wohl erst im Abstand von einem halben Jahrhundert gelingen.

Die Entscheidung für die „Besondere Ausstellung 2018“ hat AICA-Mitglied Jörg Heiser getroffen. Sie fiel auf „Arthur Jafa – a series of utterly improbable, yet extraordinary conditions“, noch bis 11. Dezember in der Julia Stoschek Collection Berlin zu sehen. Die künstlerische Praxis des in New York City lebenden Arthur Jafa hat sich parallel zu seiner Karriere als Filmemacher in der Kinowelt entwickelt. Die Berliner Ausstellung des US-Amerikaners ist der vielleicht dringlichste und dabei gelungenste künstlerische Beitrag zur kulturellen und politischen Dramatik der gegenwärtigen Situation in den USA. Ohne platt zu kommentieren, öffnet Jafa tiefe Blicke in die Mechanismen und die vergifteten Zuschreibungsströme des Rassismus, wie er in sich im kollektiven Unbewussten der amerikanischen Mehrheitsbevölkerung manifestiert als widersprüchliche Mischung aus Neid, Begehren und Vernichtungsfantasie.

Symosium Kunstkritik und Netzkultur

Johannes Bendzulla: Bildmontage zum Pressespiegel

courtesy: Johannes Bendzulla

Am 10. November organisierte die AICA Deutschland Im Kontext der Ausstellung Konstruktion der Welt, Kunsthalle Mannheim ein Symposium zum Thema
Kunstkritik und Netzkultur - Bestandsaufnahmen aus dem Arbeitsalltag
Konzeption: Sabine Maria Schmidt, Vize-Präsidentin der AICA Deutschland
[Mehr]


Schriften zur Kunstkritik Band 28 ist erschienen

John Anthony Thwaites
Das erste Opfer ist Yves Klein
 Späte Kunsttexte des Engländers in Deutschland - aus den 1960er Jahren
Mit einem Nachwort von Beate Eickhoff
Herausgegeben von Walter Vitt
Eine Edition der deutschen AICA im Verlag Steinmeier
Köln/Deiningen 2018
ISBN 978-3-943599-70-1

AICA Congress Taiwan: Invitation and Registration

51st AICA Congress in Taipei, Taiwan:
Art Criticism in the Age of Virtuality and Democracy
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We would like to cordially invite you to take part in this year’s 51st AICA International Congress. The Congress is organized by the Taiwan section of AICA (International Association of Art Critics) and will be held on 14-21 November, 2018 in Taiwan.

The Congress Theme Art Criticism in the age of Virtuality and Democracy addresses some key issues concerning the role of art criticism from the perspectives of:
1. Art criticism in the age of virtuality
2. Art discourse facing challenged democracy

PROGRAMME
Nov. 14-15 | AICA Committees, Board Meeting and General Assembly (in Taipei)
Nov. 16-18 | Symposium (in Taipei)
Nov. 19-21 | Post-Congress Trip (in Tainan, Kaohsiung and Taichung)

REGISTRATION FEE
• Registration Fee for the Symposium on Nov. 16-18
2200 NTD (≒ 60 EURO, 72 USD)
1800 NTD (≒ 50 EURO, 59 USD) for the Early Bird Price (before Aug. 26, 2018)
All the Speakers/Presenters, The Secretariat, AICA International (ie President, Secretary-General, Treasurer, Administrative Assistant) and Chairs of AICA Committees are exempt from the fee for symposium.

[more]

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Freiheit für Shahidul Alam

Dr. Shahidul Alam

Copyright © 2018 PrinceClausFund

Die AICA Deutschland fordert mit dem Prince Claus Fund und seinen Partnern die sofortige Freilassung von Shahidul Alam, der in Bangladesh festgehalten wird.
https://princeclausfund.org/news/shahidul-alam-detained-appeal-for-his-release

Pressemitteilung Verleihung des Rheinlandtalers

M. Schroeren, R. Puvogel, A. Pohlen, J. Wilhelm

Foto Uwe Riedel

an die Kunstkritikerinnen Dr. Annelie Pohlen und Renate Puvogel

Überreichung durch Prof. Dr. Jürgen Wilhelm,
stellvertretender Vorsitzender
der Landschaftsversammlung Rheinland
am 10. Juli 2018 im Museum Abteiberg

Der Landschaftsverband Rheinland hat den traditionsreichen Rheinlandtaler am vergangenen Dienstag, dem 1. Juli 2018 an zwei Kunstkritikerinnen aus Bonn und Aachen verliehen. Dr. Annelie Pohlen und Renate Puvogel wurden für ihre langjährige regional wie international wirkende Arbeit für die Gegenwartskunst im Rheinland ausgezeichnet.

Dr. Annelie Pohlen und Renate Puvogel haben die Entwicklung des künstlerischen Rheinlands, seiner Künstler, Museen, Kunsthallen, Kunstvereine und Galerien seit den 1970er Jahren begleitet und verfolgen sie hin zur heutigen Gegenwart. Viele frühe Texte über heute bedeutende Künstlerinnen und Künstler des Rheinlands wurden von ihnen geschrieben. Stets arbeiteten sie als freie Kritikerinnen, meist mit geringem Honorar. Sie genießen einen einzigartigen Ruf in der Kulturwelt, der sich während der Feierstunde auch am großen Publikum aus der rheinischen Kunstszene ablesen ließ. [Mehr]

Link zum Grußwort von Bürgermeister Michael Schroenen

Link zur Laudatio von Prof. Dr. Jürgen Wilhelm

Zugang zum internen Bereich

Der interne Bereich ist für die Kommunikation innerhalb der deutschen AICA-Sektion reserviert. Zugangsberechtigt sind nur Mitglieder.
Wenn Sie AICA-Mitglied sind und noch kein Passwort haben, wenden Sie sich bitte an info@aica.de.

Rundbriefe und Protokolle

alle Rundbriefe und Protokolle finden Sie im internen Bereich in den entsprechenden Rubriken.

Auszeichnung des Jahres 2018 sind vergeben